| Grußworte zum 60. Jubiläum |
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Hans Rüdiger Klein |
| Schirmherr der AVP im 60. Jubiläumsjahr |
| Bensheim |
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Sehr geehrte Freunde der Akkordeon-Vereinigung 1936 Pfungstadt,
"Jubiläum eines Akkordeon-Vereins", das liest und sagt sich so leicht und doch besteht diese Aussage aus drei sehr bedeutsamen Worten.
Ein "Jubiläum" wird gefeiert, wenn man in die Jahre gekommen ist: Ein Vierteljahrhundert, ein halbes oder gar noch etwas mehr liegt seit dem Anfang zurück. Sechzig Jahre hat die AVP hinter sich gebracht. Sie ist reifer geworden, hat Erfahrung gesammelt und hat sich Anerkennung erworben in ihrer Stadt und darüber hinaus. Sie hat sich als ein positiver und beständiger Faktor im kulturellen Leben erwiesen.
Das zweite Wort ist "Akkordeon". Es ist ein junges Instrument im Vergleich mit anderen. Wenig mehr als einhundertfünfzig Jahre wird darauf gespielt. Jung ist trotz des Jubiläums auch die AVP - gemessen am manchmal schon "biblischen" Alter anderer Vereine. Aber sie ist auch noch in ganz anderer Hinsicht jung. Denken wir nur an den ungewöhnlich großen Anteil von Kindern, Jugendlichen und jungen Leuten, die hier aktiv sind. Das ist erstaunlich, hören wir doch ständig, daß Passivität und "Sich-Berieseln-Lassen" an erster Stelle in der Freizeit stünden. Offenbar hat die AVP nicht resigniert, sondern für Jung und Alt etwas zu bieten.
Schließlich das Wort "Verein". In manchen Ohren klingt das nach "antiquiert". Wurde uns nicht immer wieder verkündet: Das Individuum ist alles, die Verfolgung des Eigeninteresses sei das einzige, was unsere Gesellschaft voranbringe? Aber wir erleben jetzt die Wiedergeburt der "Gemeinschaft". Gemeinsam etwas zu tun macht Spaß. In einer Gruppe (vielleicht sogar in einer, die mehrere Generationen umfaßt) zu musizieren und interessierten Zuhörern einige schöne Stunden zu bereiten, das ist ein besonderes Erlebnis. Natürlich erfährt man in der Gemeinschaft auch von den Sorgen und Nöten anderer. Oft lassen sie sich lindern oder zumindest für eine Zeitlang vergessen. So ist "Verein" vom Wort her vielleicht veraltet, aber vom Inhalt höchst modern und unverzichtbar.
Ich freue mich sehr, im Jubiläumsjahr Schirmherr bei den Feiern der AVP sein zu können: einer musikalischen Gemeinschaft, die 60 Jahre jung ist.
Hans-Rüdiger Klein
Landesvorsitzender Hessen
des Deutschen-Harmonika-Verbandes |
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Prof. Dr. Ralf-R. Lavies |
| Stadtverordnetenvorsteher |
| Pfungstadt |
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Liebe Akkordeon-Spielerinnen und -Spieler,
liebe Freunde der Akkordeonmusik,
viele, die in diesem Jahr 1996 sechzig Jahre alt werden, gehen in den Ruhestand. Die "Akkordeon-Vereinigung 1936 Pfungstadt" hat nun auch dieses Alter erreicht.
Doch hier gibt es keinen Anlaß, an's Aufhören zu denken. Nationale und internationale Erfolge Einzelner, des ganzen Orchesters und von Orchestergruppen belegen, daß die "AVP" nicht "alt"geworden ist. Über lange Jahre erfreuen Sie auch uns "Pungschter" mit ihrer 'mal unterhaltsamen und dann wieder virtuosen, konzertanten Musik.
Wichtig ist dabei, daß Sie nicht nur möglichst professionell Musik präsentieren wollen, sondern daß auch das "Vereinsleben", das heißt miteinander Zusammensein, für sie wichtig ist.
Ich wünsche Ihnen und der Akkordeon-Vereinigung für die nächsten Jahre eine gute, erfolgreiche Entwicklung.
Ihr
Prof. Dr. Ralf-R. Lavies
Stadtverordnetenvorsteher |
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Horst Baier |
| Bürgermeister |
| Pfungstadt |
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Ich bewundere das große Engagement, mit dem dieser Verein nun schon seit 60 Jahren so erfolgreich geführt wird.
60 Jahre alt geworden - 60 Jahre jung geblieben. So könnte das Motto lauten, das über diesem Jubiläum steht. Die Musik bereichert unser Leben. Sie vermittelt Freude und Entspannung. Auch weckt sie schöpferische Kräfte und dient so der menschlichen Selbstfindung und - und das ist sehr wichtig - sie verbindet Menschen miteinander und vermittelt Gemeinschaftserlebnisse.
Jeder, der sich in dieser Musikgemeinschaft betätigt, findet Geborgenheit. Der Generationenvertrag zwischen alt und jung hat hier nach wie vor Beständigkeit. Auch deshalb ist es so überaus bedeutsam für uns, daß es die Akkordeon-Vereinigung 1936 Pfungstadt gibt. Sie ist aus unserem gesellschaftlichen und kulturellen Leben nicht mehr wegzudenken.
Im Namen der Stadt Pfungstadt wie auch persönlich gratuliere ich zum runden Geburtstag der Akkordeon-Vereinigung 1936 Pfungstadt e.V., dem Vorstand, den Musikerinnen und Musikern und allen Mitgliedern sehr herzlich.
Sie haben mit äußerst bemerkenswertem Erfolg Musik und Heimat verbunden und unsere Stadt bekannt gemacht. Ich wünsche mir, daß es der Akkordeon-Vereinigung auch weiterhin in so herausragender Weise gelingen wird, dieses Ziel zu erreichen. In diesem Sinne: alles Gute.
Ihr
Horst Baier
Bürgermeister |
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Dietmar Walther |
| Vizepräsident des Deutschen Harmonika-Verbandes (DHV) |
| Taunusstein |
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Der 60. Geburtstag ist für den Menschen immer ein besonderes Ereignis. Größere Bedeutung hat er jedoch für einen Orchesterverein. Hier haben in einer wechselvollen Geschichte in den sechs Jahrzehnten hunderte musikbegeisterte Menschen das "Geburtstagskind" am Leben erhalten, gepflegt, gehegt, in schlechten Zeiten gestützt und ohne Eigennutz zu künstlerischen Erfolgen geführt. Die Begeisterung des dankbaren Publikums zu spüren, das Überspringen des künstlerischen Funkens zu empfinden, ist die glückliche Reflektion, die eine Orchestergemeinschaft immer wieder alle Mühen vergessen läßt. Dabei 60 Jahre jung zu bleiben - ist eine Kunst für sich ...
Die "Akkordeon-Vereinigung 1936 Pfungstadt e.V." ist in einer idealen Symbiose von geschickter Vereinsführung, lebensfroher Musikausbildung und liebevollem Verständnis für den unschätzbaren Wert der menschlich, geistigen Führung musischer Menschen erstaunlich jung geblieben! Es ist Leben in diesem Orchester und es gehen auch von den zahlreich durchgeführten Fachlehrgängen ständig neue Impulse aus.
Gern erinnert sich der Unterzeichner an den Landeswettbewerb des "Deutschen Orchesterwettbewerbs" vom "Deutschen Musikrat" in der "Akademie für Tonkunst", Darmstadt, bei dem im November letzten Jahres das Pfungstädter Orchester mit ausgezeichneten Interpretationen von Werken der "Höchststufe" die begehrte "Leistungsstufe I" erreicht hat. Das soll ein gutes Omen für das Jahrzehnt, Ansporn und Zielsetzung zugleich sein!
Mit den allerbesten Wünschen des Deutschen Harmonika-Verbandes zum 60. Geburtstag, unserer herzlichen Gratulation, verbinde ich die Hoffnung auf eine hervorragende Weiterentwicklung der "Akkordeon-Vereinigung 1936 Pfungstadt e.V."
Ihr
Dietmar Walther
DHV-Vizepräsident |
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Lotte Kirschner |
| Musikalische Leiterin der AVP |
| Darmstadt |
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Liebe Akkordeon-Vereinigung,
als musikalische Leiterin des 1. Orchesters freue ich mich sehr, am 60. Jubiläum auf diese ganz besondere Art teilnehmen zu können. Wie die meisten wissen, war ich selbst viele Jahre aktive Spielerin unter der Leitung meines Mannes und seines Nachfolgers Artur Geisel und habe sehr viele der heutigen Vereinsmitglieder in dieser Zeit kennen und schätzen gelernt. Jeder dieser Menschen hat sich auf persönliche und wunderbare Art und Weise in den Verein eingebracht. Heute wie damals finden sich neben den älteren viele Jugendliche, denen die Musik solistisch und durch die Gemeinschaft Freude, Entspannung und Anerkennung bringt.
Als musikalische Leiterin ist es nicht immer leicht, dem Spannungsbogen zwischen einerseits der angestrebten, erreichbar gewordenen Leistung und andererseits der Anerkennung des individuellen Menschen und Spielers gerecht zu werden. So gilt mein besonderer Dank dem tragfähigen und engagierten Vorstand als Ansprechpartner in mancherlei Nöten.
Ich wurde auch nach meinen Wünschen für die Zukunft des Vereins gefragt. Gerade in der letzten Zeit ist das 1. Orchester im Einsatz, um besondere musikalische Leistungen zu erbringen, über sich hinausgewachsen und hat musikalisch "neue Ufer" erobert. Ebenso haben Freundschaft und menschliche Wärme die Menschen in der Akkordeon-Vereinigung immer auf außergewöhnliche Art und Weise ausgezeichnet und Alt und Jung zu einer Familie verbunden. Das zog früher meinen Mann nach Pfungstadt und mir geht es heute genauso. Mein besonderer Wunsch ist daher, daß diese kostbaren Potentiale erhalten bleiben und noch viele gute Früchte tragen.
Lotte Kirschner
Musikalische Leiterin der AVP
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| Glückwünsche unserer Freunde |
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Akkordeon-Konzertverein 1936 Darmstadt e.V. |
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Liebe Musikfreunde,
wir gratulieren der Akkordeon-Vereinigung 1936 Pfungstadt e.V. zu ihrem sechzigjährigen Bestehen.
Seit vielen Jahren verbinden uns zur Pfungstädter Akkordeon-Vereinigung freundschaftliche Kontakte, die nicht nur aus der unmittelbaren Nachbarschaft unserer beiden Städte erwachsen, sondern auch daraus, daß das Jahr 1936 unser gemeinsames Gründungsjahr war und unsere beiden Vereine schon seit langer Zeit durch gemeinsame Dirigenten in der musikalischen Arbeit verbunden sind.
Die Akkordeon-Vereinigung Pfungstadt kann auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken, die sich durch zahlreiche Konzerte, Teilnahmen an Wertungsspielen und weitere musikalische Aktivitäten auszeichnet. Hier sind vor allem die in den letzten Jahren hervorragend organisierten Akkordeonlehrgänge und Orchesterworkshops zu nennen, die die südhessische Akkordeonorchesterszene ohne Zweifel sehr bereichert haben und an denen auch immer Spieler unseres Vereins gerne teilnehmen.
Wir freuen uns schon jetzt auf eine gemeinsame Jubiläumsveranstaltung am 15.06.1996, die unsere beiden Vereine aus Anlaß unseres gemeinsamen Gründungsjahres feiern werden.
Für die folgenden Jahre wünschen wir der Pfungstädter Akkordeon-Vereinigung weiterhin ein erfolgreiches musikalisches Wirken, Ernsthaftigkeit aber auch Spaß bei der Arbeit, ebenso bei Geselligkeit und gemeinsamem Musizieren.
Mit den besten Wünschen und Grüßen
Ursula Thumann
Vorsitzende |
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Akkordeon-Orchester in der SKG Bickenbach |
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Liebe Pfungstädter Akkordeonfreunde!
Zu Eurem 60-jährigen Jubiläum senden wir Euch herzliche Glückwünsche, weiterhin viel Erfolg und alles Gute für die Zukunft zum Wohle der Akkordeonmusik.
Das Foto zeigt die Orchesterspieler auf der "Burg Stahleck" Bacharach am Rhein. Dort hatten wir im Oktober '95 unser Übungswochenende.
In guter und schöner Erinnerung wird uns A L T E N die gegenseitige, selbstverständliche Hilfe bei früheren Konzerten sein. Durch unseren damaligen gemeinsamen Dirigenten Willi Geisel klappte das problemlos und hat allen Spielerinnen und Spielern viel Freude gemacht.
Die J Ü N G E R E N organisierten in jüngster Zeit einen Ausflug an den Rhein mit einer Sektprobe im Hause "Kupferberg" in Mainz. In froher Runde waren schnell freundschaftliche Kontakt geknüpft, die weiter gepflegt werden sollen.
Heinz Heim
Vorsitzender "a.D." |
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| Akkordia '73 Crumstadt e.V. |
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Schöne Erinnerungen:
Fahrten und Konzerte, die gemeinsam mit der AVP durchgeführt wurden.
Liebe Musikfreunde!
Die Akkordia '73 Crumstadt gratuliert Euch zum 60-jährigen Jubiläum recht herzlich. Uns verbindet seit Jahren die Arbeit und die Freude beim Musizieren mit dem Akkordeon. Für Euren künftigen Vereinsweg wünschen wir Euch viel Erfolg.
für die Akkordia '73 Crumstadt e.V.
U.Steuernagel, Vorsitzende
H. Finsterer, musikalische Leiterin |
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Akkordeonfreunde Weiterstadt |
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Hervorgegangen aus einer Filiale der Musikschule Bloß aus Pfungstadt sind die Akkordeonfreunde Weiterstadt seit ihrer Gründung als Verein eng mit Pfungstadt verbunden. Viele Spieler der ersten Stunde und einige Gründungsmitglieder waren Pfungstädter. Insofern bestehen auch heute noch enge Verbindungen nach Pfungstadt.
Die Akkordeonfreunde Weiterstadt wünschen der Akkordeon-Vereinigung Pfungstadt zum 60-jährigen Jubiläum noch viele Jahre erfolgreichen Schaffens.
Klaus Herzberger
Vorsitzender |
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G.V. Volks-Chor 1889 Pfungstadt |
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Gerne erinnern wir uns an die gemeinsam durchgeführten jährlichen Adventskonzerte, sowie den gemeinsamen Besuch der englischen Partnerstadt "Retford".
Wir gratulieren Ihnen zu Ihrem 60-jährigen Jubiläum ganz herzlich und wünschen für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg. Des weiteren danken wir für die gute Zusammenarbeit und hoffen, daß wir auch weiterhin gemeinsame Projekte/Auftritte durchführen werden.
Dieter Steih
Vorsitzender |
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| G.V. 1882 "Sängerlust" Hahn |
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Gemischter Chor aus Pfungstadt-Hahn, 18 Sängerinnen und 16 Sänger
Chorleiter: Willi Bitsch, Biblis
Kinderchor und Jugendchor
Vereinslokal: "Hahner Hof" Hahn
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
Weiterhin gute Zusammenarbeit mit den musiktreibenden Vereinen Pfungstadts. Vor allem wünschen wir zum 60. Jubiläum der Akkordeon-Vereinigung 1936 Pfungstadt ein weiteres Blühen und Gedeihen.
Werner Neeb
1. Vorsitzender |
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| Musikverein Pfungstadt 1926 |
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Freude an der Musik verbindet unsere beiden Vereine.
Wir wünschen Ihnen für die Zukunft viele musikalische Erfolge,
weiteres Gedeihen und gemeinsame gute Zusammenarbeit.
Karl Baum
Vorsitzender |
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Akkordeon-Freunde 1955 Flörsheim |
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Am 13. Februar 1993 richtete die AVP erstmals einen Workshop Pop-Rock-Jazz aus. Wie gut diese Idee in der Akkordeonszene in Hessen aufgenommen wurde, zeigte sich daran, daß die Veranstaltung am 14. gleich noch einmal wiederholt werden mußte und sich seitdem als regelmäßiges Angebot (zweimal im Jahr mit wechselnden Themen) zu einem ganzen Wochenende gemausert hat. Die Organisation und die Gastfreundschaft der Pfungstädter Spieler muß man erlebt haben: Unterkunft für das Wochenende im Naturfreundehaus, Frühstück privat bei den Spielern zu Hause, nachmittags Kuchen- und abends kaltes Buffet, wo gibt's das sonst noch? Das kostet mich 2 Wochenenden Fr.-So. im Jahr, die ich gerne "opfere", denn Spaß macht es allemal.
Zwangsläufig bahnten sich da auch Kontakte zwischen den Vereinen an, was dazu führte, daß wir die "Pfungstädter" (woran erinnert mich diese Bezeichnung bloß?) letztes Jahr zu unserem Jubiläumskonzert in Flörsheim begrüßen konnten.
60 Jahre sollten für einen Verein noch kein Grund sein, sich zur Ruhe zu setzen. Auf daß der Pfungstädter (unser Matthias) in 10 Jahren mit einem "Pfungstädter" auf die 70-jährigen Pfungstädter anstoßen kann...
Dietmar Viertel
als Freund der AVP und für die AF 1955 Flörsheim |
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1. Hofheimer Akkordeon-Verein 'LYRA' v. 1893 e.V. |
| Hofheim a. Ts. |
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Mit den weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Workshops für hessische Akkordeonisten hat die Akkordeon-Vereinigung 1936 Pfungstadt Pionierarbeit geleistet. Die Workshops zeichnen sich nicht nur durch kompetente Dozenten, interessante Themen und vorbildliche Organisation aus, sondern sind mit ihrer angenehmen Atmosphäre auch ein Forum, um Kontakte zu knüpfen, Probleme zu besprechen und Freunde zu treffen. Wir kommen immer wieder gern nach Pfungstadt.
Bernhard Wondrak
Musikalischer Leiter |
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Pfungstädter Kinderchor 1977 |
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In freundschaflicher Verbindung der gemeinsamen Jugendarbeit gratulieren wir herzlich zum 60. Jubiläum und wünschen für die Zukunft viel Glück und Erfolg.
Wir wünschen dem Verein ein festliches Jubiläumsjahr, musikalische Erfolge, eine harmonische Weiterentwicklung im Vereinsleben und weiterhin viel Freude an der Freizeitbeschäftigung in der Musik.
Christl Paukert
Vorsitzende |
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| Artur Geisel |
Kapellmeister, Leiter "a. D." des Ersten Orchesters |
| Pfungstadt |
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Ich denke an die 60er Jahre, Willi Geisel, der langjährige Dirigent des Orchesters, verband gerne das Angenehme mit dem Nützlichen.
So wurde ein Orchesterausflug kurzerhand mit einem Krankenhausbesuch verbunden; natürlich musizierend. Ich sehe noch heute die staunenden Gesichter der Patienten: Ausgerechnet ihr Oberarzt stellte sich mitten ins Orchester, nimmt eine Trompete und bläst kraftvoll "Die Post im Wald" mit Orchesterbegleitung! Was die Zuhörer nicht wußten: er machte nur so. Das ganze Trompetengeschmetter wurde im Hintergrund vom Elektroniumspieler hervorgebracht - und das ganze Orchester riß sich mordsmäßig zusammen, um nicht loszubrüllen vor Lachen.
20 Jahre später hatte ich die Leitung dieses sympathischen Orchesters. Wieder führte mich ein Weg ins Krankenhaus. Orchestermitglied Ute Iser war Mutter geworden. Mit Nährbier in der Hand fragte ich mich durch: "Wo ist denn der kleine Tobias?" - "Hier" - antwortete es vom Gang her; Sabine Neuber, auch Orchesterspielerin, war zur gleichen Zeit Mutter geworden, auch hier ein Tobias.
Manchmal sehe ich auch Familie Thomas mit ihren Kleinen. Alle zum Knuddeln. Der Verein hat keine Nachwuchsprobleme.
Macht nur so weiter...
Euer Artur |
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| Wolfgang Ruß |
| Dozent am Hohner-Konservatorium Trossingen |
| Schönaich |
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Herzlichen Glückwunsch zum 60-jährigen Bestehen!
Als häufiger Gast in den letzten Jahren habe ich einerseits die stets herzliche Atmosphäre, andererseits vor allem den innovativen Geist, die Aufgeschlossenheit für neue Ideen bewundert, und mich in all meinen Lehrgängen bei der Akkordeon-Vereinigung 1936 Pfungstadt sehr wohl gefühlt.
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
Ein chinesisches Sprichwort:
"Fürchte Dich nicht vor dem langsamen Vorwärtsgehen,
fürchte Dich nur vor dem Stehenbleiben." |
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| Eintragungen unserer Mitglieder |
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Ahlheim, Reinhard |
| Pfungstadt |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Passives Mitglied, ideelle Unterstützung, ich leite öfter einmal eine Jahreshauptversammlung.
Schöne Erinnerungen:
Konzerte, 10-jähriges Partnerschaftsjubiläum in Retford, Weihnachtsfeiern.
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
Ich wünsche mir, daß die z.Z. sehr gute Kinder- und Jugendarbeit fortgesetzt werden kann, daß die Erwachsenen "am Ball" bzw. Akkordeon bleiben und weiterhin große musikalische Erfolge erringen mögen und die Stadt Pfungstadt weit über ihre Grenzen hinaus würdig vertreten. |
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Ahten, Martina |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Mitglied seit Oktober 1992. Einzelunterricht bei Frau Lauterbach. Seit Januar 1994 im Nachwuchsorchester bei Daniela Cappel-Hemmje.
Schöne Erinnerungen: Probewochenende mit Verein.
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
Ich wünsche mir, daß der Verein noch lange bestehen bleibt und der Unterricht mit den Schülern weiterhin Freude bereitet. |
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Alka, Hella |
| Riedstadt-Erfelden |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Mitglied seit April 1960. Orchesterspielerin, seit 1963 Rechnerin.
Schöne Erinnerungen:
Luzern - 1975 Intern. Orchestertreffen, Oberstufe 2. Platz mit dem 1.Orchester unter Dirigent Werner Kirschner, Orchestertreffen Offenburg 1962/63 (?), feuchtfröhliches Treffen am Marktbrunnen. |
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Andreae, Martina |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Mitglied im 1. Orchester und im Ensemble.
Schöne Erinnerungen:
Toscana-Fahrt 1995.
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
Bessere Disziplin bei den Mitspielern im Orchester. |
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Baier, Thorsten |
| Pfungstadt |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Mitglied seit 1988. Von 1988 bis 1991 habe ich Melodika gespielt. Seitdem spiele ich Akkordeon. Außerdem mache ich noch im Nachwuchsorchester Musik.
Schöne Erinnerungen:
Ich finde die ganze Zeit in der "AVP" war, ist und wird hoffentlich noch lange eine schöne Erinnerung bleiben.
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
Ich wünsche zum Jubiläum, daß der Verein noch lange bestehen wird. |
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Cappel-Hemmje, Daniela |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
1976 trat ich in die Akkordeon-Vereinigung 1936 ein und habe seither durchgehend Unterricht bei Herma Finsterer (zunächst Solo, seit 1990 Duo mit Gaby Lang). Nach einigen Jahren im Nachwuchs- und später im Jugendorchester unter der Leitung von Herma Finsterer trat ich 1986 in das 1. Orchester ein, welches zu dieser Zeit unter der Leitung von Artur Geisel stand. Außerdem bin ich seit ca. 10 Jahren begeisterte Spielerin des Ensembles. Seit etwa 10 Jahren bin ich darüberhinaus auch als Ausbilderin im Verein tätig und unterrichte zur Zeit 12 Schüler. Ferner leite ich das Jugend-Ensemble, das seit 1988 besteht, und das Schülerorchester, welches 1992 aufgebaut wurde. Außerdem bin ich seit 1985 Vorstandsmitglied, zunächst als Jugendvertreterin, später als Jugendleiterin und z.Zt. als Beisitzerin.
Schöne Erinnerungen:
Alle schönen Erinnerungen aus 20 Jahren Vereinsleben aufzuführen, würde hier sicherlich den Rahmen sprengen. Zu den schönsten Erinnerung zählen für mich mit Sicherheit die Reisen, die wir mit dem Verein unternommen haben. Dazu gehören die Konzertreisen nach Retford/Bassetlaw 1987 und 1993 ebenso wie unsere Fahrten nach Figline 1993,1994 und 1995 oder auch die regelmäßigen Reisen zum Internationalen Akkordeonfestival in Innsbruck. Wenn ich die rein musikalische Leistung in Betracht ziehe, so erinnere ich mich ganz besonders gerne an die Teilnahme am Bundesentscheid des Deutschen Akkordeonmusikpreises 1985 in Wiesbaden (Solo) und 1991 und 1994 in Baden-Baden (Duo). Hier zählt zu meinen schönen Erinnerungen auch der 3. Preis des Ensembles 1992 in Innsbruck, der 1.Preis des Jugend-Ensembles 1994 in Bensheim sowie die Teilnahme des 1. Orchesters am Deutschen Orchesterwettbewerb 1995. Ebensogerne denke ich aber auch an jedes unserer Konzerte zurück, an die Probewochenenden mit Jugend- und Schülerorchester, an Vereinsausflüge wie Fahrradtouren und Schlittschuhlaufen und und und...
Ganz besondere Freude bereitet mir auch die Arbeit mit meinen Schülern und den beiden mir unterstellten Spielgruppen. Nicht zuletzt zählen natürlich auch die Freundschaften, die ich innerhalb des Vereins geschlossen habe zu meinen schönen Erinnerungen (spätere Heirat nicht ausgeschlossen...)
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
In erster Linie wünsche ich dem Verein viele, viele Schüler, denn sie sind die Zukunft des Vereins. In den Kindern die Liebe zur Musik zu wecken, so daß sie Spaß am eigenen Musizieren entwickeln können und sich gerne im Verein engagieren, ist meiner Ansicht nach das Wichtigste. Der Vereinsführung wünsche ich Weitsicht, immer wieder gute Ideen und die Energie, diese Ideen auch umzusetzen. Allen Aktiven des Vereins wünsche ich weiterhin Spaß am Musizieren und engagiertes, kameradschaftliches Mitwirken in unserem Verein. |
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Cappel, Jennifer |
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elbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Vorstandsmitglied, (meistens...) begeisterte Orchester- und Jugend-Ensemble-Bassistin, seit 1994 wieder im Unterricht.
Schöne Erinnerungen:
Probewochenenden und Toskana-Fahrt 1995, Ausflüge, Frühjahrskonzert, Weihnachtsmarkt, etc., etc.
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
"Qualität statt Quantität" als Auswahlkriterium für Auftritte ... (nicht zu viele), aber auf jeden Fall: Toskana '96! Den Rest "krieje mer schon" ... |
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Crößmann, Christine |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Mitglied seit 3 Jahren.
Schöne Erinnerungen habe ich an die Probewochenenden, z.B. an die Burg Rodenstein. Es war einfach toll. Es ist ja immer toll mit dem Akkordeonverein.
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
Ich wünsche, daß noch mehr einsteigen und aktiv werden und der Verein weiterhin bestehen bleibt. |
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Freitag, Maximilian |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Ich spiele gerne Baß im Nachwuchsorchester. Aber so im Orchester spielen macht auch Spaß. |
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Gandenberger, Ludwig |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Seit August 1936 aktives Mitglied. Unterbrechung während der Kriegsjahre. Wiederbeginn 1946. Erste Übungsstunden im Gasthaus "Oberhaus" in der Mühlbergstraße, weiterhin aktiv bis Mitte der 70er Jahre, inaktives Mitglied bis zum heutigen Tag.
Schöne Erinnerungen:
Viele schöne Konzerte in Mainz, Wiesbaden, Frankfurt, im Odenwald usw.
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
Weiterhin eine gute Arbeit im Verein und eine gute Entwicklung bei der Nachwuchsarbeit. |
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Götz, Rainer |
| Pfungstadt |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Mitglied seit 1969. Anfangs Jugendorchester, Einzelunterricht bis 1977, Spieler im 1. Orchester (III. Stimme), Vereinsfriseur und Gymnastiktrainer für "Akkordeon-Rückenschule" bei Orchesterworkshops
Schöne Erinnerungen:
Innsbruck- und Luzernfahrten, Englandfahrten nach Retford, div. Wertungspiele (Bensheim, Mannheim, Bremerhaven), eigene Konzerte, CD-Aufnahme, Grillfeste.
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
Dem Orchester erfolgreiche Teilnahmen an Wertungsspielen, Freude am Musizieren, eigene Konzerte, gute Jugendarbeit, Aufrechterhaltung der Freundschaften mit den Partnerstädten, gutes Zusammenhalten innerhalb des Orchesters. |
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Hafermehl, Stefan |
| Pfungstadt |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Mitglied seit 16. Januar 1995. Noch keine eigenen Aktivitäten bis auf meinen Unterricht, der mir viel Spaß macht.
Schöne Erinnerungen:
An den Unterrichtslehrer Wolfgang Wagner und an die Vereinsveranstaltungen.
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
Daß es so weitergeht wie bisher im Verein. |
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O'Hainnin, Fiona |
| Pfungstadt |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Mitglied seit 1992. Nachwuchsorchester und Einzelunterricht. |
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Iser; Ute,Thomas, Tobias und Michelle |
| Darmstadt |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Mitglied seit 1969/70 (Anmerk. d. Red.: Ute hat Thomas, Tobias und Michelle im Laufe der Jahre ebenfalls als Mitglieder unseres Vereins "gewonnen"). Zur Zeit Spielerin im 1. Orchester, bis Anfang '94 auch im Sextett. Als Kind und Jugendliche Einzelunterricht bei Herrn Geisel und Frau Finsterer mit vielen Solo-Auftritten in Konzerten und Wertungsspielen, Spielerin im damaligen Jugendorchester. Eine Zeit lang auch Duo mit Martina Andreae.
Schöne Erinnerungen:
Wertungsspiele wie Luzern, Innsbruck, Bensheim, Englandfahrten sowie der Besuch der engl. Chöre, Fahrt in die Toscana '95.
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
Weiterhin gutes und kameradschaftliches Musizieren. Gute Zusammenarbeit im Verein. |
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Keller, Mira und Marcel |
| Pfungstadt-Hahn |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Mitglieder seit März 1994. Beide Kinder haben seit März 1994 Akkordeonunterricht bei Frau Lauterbach. |
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Kindler, Melanie |
| Pfungstadt |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Mitglied seit 1988. Besondere Aufgaben im Verein habe ich eigentlich (Anmerk. d. Red.: "noch") nicht, ich bin nur Mitverantwortliche für die"wundervollen Klänge" des Jugendensembles und seit kurzem für das 1. Orchester.
Zu den schönen Erinnerungen zähle ich eigentlich alle unsere gemeinsamen Fahrten, da man sich so immer näher kommt und viel Spaß hat, aber meine schönste ist der 1. Platz in Bensheim beim Wertungsspiel.
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
Ich wünsche dem Verein, daß sich alle noch viel besser kennenlernen, zusammenwachsen und ganz besonders, daß sich unser Jugendensemble noch lange hält und nicht ganz zerbricht. |
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Kirschner, Wolfgang |
| Griesheim |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Mitglied seit 1994. 3. und 4. Stimme im Orchester
Schöne Erinnerungen:
Englandfahrt, Innsbruck, Laienmusikwettbewerb, gelungenes Konzert 1995.
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
Schöne Konzerte und Fahrten, erfolgreiche Wettbewerbe |
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Kohlberg, Heiderose |
| Pfungstadt |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Mitglied seit 1993. Übungsstunden bei Frau Lauterbach.
Schöne Erinnerungen:
Frühjahrskonzerte (damit meine ich das Konzert im Mai letzten Jahres in der TTC-Halle und vor zwei Jahren in der Aula der Friedrich-Ebert-Schule).
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
Ich wünsche der Akkordeon-Vereinigung alles Gute und weiterhin viel Erfolg |
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Koch, Heinrich |
| Pfungstadt |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Gründungsmitglied des Vereins, zu Beginn Jugendleiter und Kassierer, jahrelang aktiv im 1. Orchester, Unterbrechung während des Krieges, nach der Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft wieder aktiv, die nachfolgenden harten Aufbauarbeiten haben sich gelohnt, wurde 43 Jahre lang zum 1. Vorsitzenden gewählt, gute Zusammenarbeit im Vorstand, der Verein wurde zu einem Eckpfeiler im kulturellen Leben unserer Stadt.
Schöne Erinnerungen:
Viele gute Konzerte und Wettbewerbe, teilweise mit hohen Auszeichnungen und großer Anerkennung, besonders während unserer Konzertreisen in England, aber auch im Innland. Beim 25-jährigen Bestehen 1500 Besucher in der Sport- und Kulturhalle in Pfungstadt.
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
Ich hoffe, daß es im Verein weiterhin aufwärts geht, gute Erfolge erzielt werden können und ich auch weiterhin aktiv daran mitwirken kann. |
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Kuhn, Carola |
| Pfungstadt |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Mitglied seit Januar 1995. Ich bin sieben Jahre alt und seit einem Jahr Akkordeonschülerin von Daniela Cappel-Hemmje. Meine Duopartnerin ist Marlene Richter.
Schöne Erinnerungen:
Schlittschuhlaufen und die letzte Weihnachtsfeier.
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
Der Verein soll so bleiben, wie er ist. In der Zukunft möchte ich in einem der Orchester spielen. |
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Kuhn, Juliane |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Mitglied seit 1.11.1990. Ich fing 1990 an, Melodika zu spielen und wechselte nach einem Jahr zum Akkordeon. Zusammen mit Mareike Schrenk habe ich Unterricht bei Daniela Cappel-Hemmje. Ich bin Duopartnerin von Mareike und Mitglied des Schülerorchesters.
Schöne Erinnerungen:
Probenwochenenden, Schlittschuhlaufen.
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
Weiterhin viel Erfolg und Spaß am Akkordeon spielen! |
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Kuhn, Markus |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Mitglied seit 1.11.1988. Ich spiele den Baß im 1. Orchester wie auch im 1. Ensemble. Seit April 1991 arbeite ich im Vorstand als Beisitzer mit. Ich bin außerdem verantwortlich für die Pflege der vereinseigenen Instrumente und Geräte.
Schöne Erinnerungen:
Es gibt sehr viele Ereignisse, derer ich mich gerne erinnere. Sie im einzelnen aufzuzählen, würde den Rahmen dieser kurzen Darstellung sprengen. Fast alle Ereignisse haben als gemeinsame Grundlage die konsequente Vorstandsarbeit und/oder die anspruchsvolle musikalische Leitung. Diese bilden die Voraussetzung dafür, daß ich mich im Zusammenspiel und in der Zusammenarbeit mit angenehmsten Vereinskameraden und -kameradinnen in meinem Verein sowohl in musikalischer wie auch in sozialer Hinsicht dauerhaft wohlfühlen kann.
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
Ich gratuliere zu dem soliden 60-jährigen Fundament und wünsche uns für die Zukunft, daß wir immer in der Lage sein mögen, unsere Arbeit mindestens in dem bisherigen Umfang und auf dem mittlerweile erreichten Niveau fortzuführen. Die Erhöhung der Zahl der Schultern, auf denen das Vereinsgeschehen ruht, könnte dabei sehr hilfreich sein. |
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Klanitz, Stefanie |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Mitglied im Schülerorchester und Akkordeonunterricht bei Daniela Cappel-Hemmje.
Schöne Erinnerungen:
Die Probewochenenden mit dem Schülerorchester und den Ensembles.
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
Ich wünsche dem Verein und besonders unserem Schülerorchester weiterhin alles Gute. |
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Klanitz, Torsten |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Mitglied seit 1988. Mitglied des Jugendensembles
Schöne Erinnerungen:
Innsbruck 1992, Toskana-Reisen '94 + '95, Musikpreis der Stadt Bensheim mit dem Jugendensemble (Prädikat: hervorragend ) 1994.
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
Weiterhin viel Spaß und Freude in diesem Verein. |
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Ille, Kirsten |
| Pfungstadt |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Bereits als 6-jährige begleitete ich oft die Geschwister Schmitt als begeisterte Zuhörerin zum Akkordeonunterricht. Ca. zwei Jahre später begann ich selbst mit dem Akkordeonspielen bei Herma Finsterer. Inzwischen spiele ich seit fast 10 Jahren - mit einigen Unterbrechungen - im 1. Orchester; lange Zeit in der 4. Stimme, aktuell in der 3. Stimme.
Schöne Erinnerungen:
Als Kind war ich ganz begeistert von einem Spielenachmittag im Naturfreundehaus (irgendwann in den siebziger Jahren). In den späteren Jahren war es meine erste Fahrt nach Innsbruck im Jahr 1986 an die ich mich noch gerne erinnere.
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
Daß Spaß und Freude an der Musik nie verloren gehen. |
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Lauterbach, Sabine |
| Alsbach |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Tätig seit 1990. Ich bin bei Euch tätig als Akkordeonlehrerin, seit ca. 2 Jahren auch als Leiterin der MuF und neuerdings als Leiterin des neuen Nachwuchsorchesters. Alles bereitet mir viel Spaß. Besonders die vielseitige, kreative Arbeit im Gebiet der Früherziehung ist auch für mich zu einer persönlichen Bereicherung geworden.
Schöne Erinnerungen:
Die schönen Konzerte, die ich in den letzten Jahren erlebte.
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
Ich wünsche mir wie bisher eine gute Zusammenarbeit und weiterhin viel Erfolg für uns alle. |
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Maurer, Jana |
| Pfungstadt |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Mitglied seit 1994. Ich lerne bei Frau Lauterbach Akkordeon spielen. Es macht mir viel Spaß.
Schöne Erinnerungen:
Der Ausflug zum Schlittschuhlaufen und die Fahrradtouren haben mir sehr gefallen. Auch die Weihnachtsfeiern waren immer schön.
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
Ich wünsche dem Verein weiterhin viele aktive Mitglieder und genügend Ausbilder. |
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Lang, Gabriele |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Mitglied seit ca. 1978, begonnen mit Einzelunterricht bei Herma Finsterer, ab 1982 Spielerin im Jugendorchester, seit 1984 Mitglied des Ensembles, seit 1987 Mitglied des 1. Orchesters, 1990 Start der Duo-Karriere mit Dani :-).
Das Unterrichten von Akkordeonschülern (seit 1986) mußte ich 1993 aus beruflichen Gründen leider aufgeben, obwohl es (fast) immer viel Spaß gemacht hat.
Schöne Erinnerungen:
So, jetzt ist also ein Rückblick gefragt ... :-).
Einzelne Erlebnisse herauszupicken, fällt mir dabei momentan recht schwer - in über 15 Jahren Vereinsmitgliedschaft habe ich doch so einiges erlebt.
Nun denn ...
Im Nachhinein erinnert man sich wohl in erster Linie an außergewöhnliche Vorkommnisse wie z.B. Konzertreisen, Wertungsspiele, Probewochenenden etc. Obwohl ich glaube, daß ich auf nahezu allen Fahrten fast ununterbrochen gelernt habe (selbst einen Teil meiner Diplomarbeit habe ich im Bus geschrieben), war doch trotz aller Zusatzproben und Streß immer auch eine Menge Spaß dabei. Am Ende war ich immer froh, mitgemacht zu haben.
Besonders an meine erste Fahrt als Mitglied des 1. Orchesters kann ich mich gut erinnern (England 1987 mit Artur Geisel). Dort erlebte ich sozusagen den Alptraum eines Orchesterspielers: Das Orchester saß vor ausverkauftem Saal startklar auf der Bühne, es hätte losgehen können, aber: Mein Akkordeon streikte !!! Damals war für mich die Sache gelaufen. Pech gehabt, dachte ich, dann spielen sie eben ohne dich. Doch stattdessen wurden alle Hebel in Bewegung gesetzt, bis die "Pigini" wieder funktionierte. Das Konzert begann 20 min. später und alle meinten, es wäre doch eine Selbstverständlichkeit gewesen, daß nicht ohne mich angefangen wurde. Ich denke nicht, daß das eine Selbstverständlickeit war, sondern, daß dies die Hilfsbereitschaft und Kameradschaftlichkeit widerspiegelt, die in unserem Verein herrscht. Jeder - egal wie lange er dabei ist - gehört dazu, ist wichtig und wird gebraucht!
Musikalisch gesehen erinnere ich mich besonders gerne an die Duo-Erfolge mit Dani zurück. Unsere Konkurrenz wurde dabei immer jünger, während wir inzwischen scheinbar schon langsam zum "alten Eisen" gehören :-))).
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
Für die Zukunft wünsche ich mir, daß sowohl das 1. Orchester als auch das Ensemble noch einige Erfolge vor allem bei Wertungsspielen sammeln werden - besonders nachdem wir uns in der letzten Zeit in der Höchststufe etablieren konnten. Ansonsten hoffe ich, daß ich meinen beruflichen Ausflug in den Freistaat Bayern unbeschadet überstehe und nach dieser Zwangspause wieder problemlos in Orchester und Ensemble einsteigen kann ... |
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Leon-Nieves, Alejandro de |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Mitglied seit 1995. Mein Motto:
Akkordeon üben, üben und nochmals üben !
Schöne Erinnerungen:
Meine ersten Monate im Verein haben mir insgesamt sehr viel Spaß gemacht !
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
Weiter so ! |
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Lischka, Christoph |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Mitglied seit 1994, nur Spieler im Einzelunterricht und Orchesterspieler (Anmerk. d. Red.: das "nur" ersetzen wir durch ein Ausrufezeichen).
Schöne Erinnerungen:
Das Konzert im Juni (ich glaube es war im Juni).
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
Daß man bei Konzerten immer Spaß hat und daß alles klappt. |
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Paukert, Christl |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Mitglied seit 1981. Passives Mitglied mit Interesse am Verein und ideeller Unterstützung.
Schöne Erinnerungen:
Fahrten nach Bremerhaven und Retford.
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
Weiterhin leistungsbewußt arbeiten. |
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Paukert, Marco |
| Pfungstadt |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Mitglied seit 1983. Ich kam, staunte und blieb - und bin immer noch da.
Schöne Erinnerungen:
Was war's noch so schön, als man jede Stunde ein Stück abgehakt bekam.
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
- Musik und Vereinsleben streßfrei zu gestalten
- zurück zu den Wurzeln der Musik |
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Raab, Christine |
| Pfungstadt |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Mitglied seit 1963. Seit 1963 aktive Spielerin im 1. Orchester, zeitweise in der Jugendausbildung tätig gewesen (mit viel Spaß!) auch schon 'mal als Schlagzeuger eingesprungen, wenn "Not am Mann" war (Konzert Retford)
Schöne Erinnerungen:
Ich konnte in diesen 33 Jahren viele schöne Erinnerungen sammeln. Herausragende Ereignisse? Vielleicht unsere erste Teilnahme am Akk.-Weltfestival in Luzern (1975), der erste Besuch der Partnerstadt Retford, natürlich jedes erfolgreiche Konzert oder Wertungsspiel.
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
Weiterhin eine gute Hand bei der Jugendausbildung, denn von der Jugend hängt das Fortbestehen eines Vereines ab. Die Zielsetzung bezüglich Wertungsspielen weiterhin hoch ansetzen, denn nur das bringt uns musikalisch weiter. |
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Raab, Dirk |
| Pfungstadt |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Mitglied seit 1985. Ich bin stolzer Jugendensemble- und Orchesterspieler. Außerdem versuche ich mich seit diesem Jahr in der Akkordeonausbildung unserer Anfänger.
Schöne Erinnerungen:
- die vielen Konzerte (im besonderen in Retford)
- die Fahrten in die Toskana und mein erstes Probewochenende
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
Viele schöne Konzerte sowie weitere Verbesserungen der technischen und musikalischen Fähigkeiten und natürlich Spaß ohne Ende! |
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Schmitt, Helga |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Mitglied seit Frühjahr 1949. In dieser Zeit bestanden das Jugend- und das 1. Orchester in erster Linie aus Handharmonikaspielern. Die Zahl der Akkordeonspieler war sehr gering. 1949 Gruppenunterricht in Handharmonika, ab 1951 Mitglied des Jugendorchesters, ab 1952 Mitglied des 1. Orchesters, ab April 1955 Umschulung auf Knopfgriffakkordeon, von ca. 1953 - 1961 Vorstandsmitglied (als Rechner ca. 5 Jahre, als Schriftführer ca. 3 Jahre), von ca. 1976 - 1988 Beisitzerin im Vorstand
Schöne Erinnerungen:
Mitwirkung bei zahlreichen Konzerten, Wertungsspielen, Vereinsveranstaltungen und Reisen nach England. |
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Schmitt, Dr. Rolf |
| Pfungstadt |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Mitglied seit 1953. 1955 bis ca. 1960 Mitglied des Quintetts mit zahlreichen Auftritten in den von Musiklehrer Willi Geisel geführten Vereinen und bei Gesangvereinen. Mitglied des Chromonikatrios "Die Kolibris". Seit 1953 Orchestermitglied und langjähriger Beisitzer im Vorstand. Nach der Zusammenlegung der Vereine ca. 15 Jahre lang Jugendleiter.
Schöne Erinnerungen:
Die Mitwirkung bei zahlreichen Konzerten und Veranstaltungen, insbesondere die Reisen nach England. |
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Schöcker, Dieter |
| Pfungstadt |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Mitglied seit 1953. Ich lernte 1952 im Hause Baumbach auf einer diatonischen Handharmonika bis ich Mitte 1953 zum Knopfgriff-Akkordeon überwechselte. Im Orchester des Handharmonika-Spielkreis Pfungstadt, der sich ab 1. Nov. 1964 Akkordeon-Spielkreis Baumbach nannte und nach dem Zusammenschluß mit dem Spielring heute Akkordeon-Vereinigung 1936 heißt, spielte ich meistens in der 2. Stimme. Meine Frau ist auch seit 1. Nov. 1964 passives Mitglied und unsere Söhne Lutz und Sven erlernten auch das Akkordeonspielen und spielten im Jugendorchester bzw. 1. Orchester.
Meine Vorstandstätigkeit:
von 1964 - 1987 Schriftführer
von 1987 - 1991 2. Vorsitzender
von 1991 - 1992 Kassenprüfer
von 1992 bis heute Beisitzer
Schöne Erinnerungen:
- Unsere Dirigenten Werner Kirschner, Artur Geisel, Herma Finsterer und Frau Kirschner sind eine Bereicherung in der Vereinsarbeit.
- Vereinigung der beiden Pfungstädter Akkordeonvereine 1971 zur AVP
- Wertungsspiel 1975 in Luzern
- Rundfunkaufnahmen beim HR 1979
- Wertungsspiele - Konzerte
- 50 jähriges Vereinsbestehen mit verschiedenen Veranstaltungen
- Landesentscheid im letzten Jahr
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
60 Jahre sind eine lange, manchmal schwierige und auch schöne Zeit, an die man gerne zurückdenkt. Ich freue mich, wenn junge Menschen das Akkordeonspiel erlernen und im Orchester zusammen musizieren und die Vereinsarbeit weiterführen. Ferner wünsche ich dem Orchester weiter auf Niveau der Kunststufe zu musizieren. Musizieren ist eine sinnvolle Tätigkeit, bei der man den Alltag vergessen und entspannen kann, um mit Gleichgesinnten zusammen zu sein. |
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Schrenk, Mareike |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Mitglied seit 1990. Ich spiele Solo, Duo mit Juliane und im Kinderorchester.
Schöne Erinnerungen:
Probewochenende mit Nachtwanderung.
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
Für den Verein "Alles Gute" und für mich viele Probewochenenden. |
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Steffan, Eileen |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Mitglied seit 4 Jahren. Unterricht und Nachwuchsorchester.
Schöne Erinnerungen:
Probewochenende |
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Steinhoff, Nina |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Mitglied seit ca. 1985, zuerst Melodika, danach Akkordeonunterricht.
Schöne Erinnerungen:
Die Reise nach England und die Reisen in die Toskana in 1995 und 1996.
Ich hoffe, daß unser Ensemble weiterhin so bestehen bleibt, wie es bisher war, und wir uns alle weiterhin so gut verstehen. Zudem wünsche ich uns allen weiterhin viel Erfolg bei den (hoffentlich) kommenden Konzerten und viel Spaß bei den nächsten Fahrten. |
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Suszka, Heike-Christina |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Mitglied seit 1990, im Nachwuchsorchester, Akkordeon-Unterricht
Schöne Erinnerungen:
Das letzte Probewochenende. |
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Thielicke, Doris |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Mitglied seit 2.2.1972. Ich spiele im 1. Orchester der Akkordeon-Vereinigung. Auch im Vorstand bin ich als Jugendleiterin tätig und habe wieder mit dem Einzelunterricht begonnen, da es für mich wichtig ist.
Schöne Erinnerungen:
Das ehemalige Jugendorchester und Ensemble, Probewochenenden, Fahrten nach Innsbruck, England und in die Toskana.
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
Alles Gute zum 60-jährigen! Viel Erfolg auch weiterhin und wieder ein großes Nachwuchsorchester sowie auch ein Jugendorchester. |
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Thomas, Adam |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Seit 1970 bin ich passives Mitglied bei der AVP. Unser Sohn Horst-Günter begann damals Akkordeon zu spielen, anfangs bei Herrn Willi Geisel und ab 1971 bei Herma Finsterer. Meine Frau war stets darum bemüht, daß er ja keine Unterrichtsstunde versäumte. Bei Wind und Wetter fuhr sie mit ihm mit dem Fahrrad, das Akkordeon hinten drauf, zur Probe ins Mühlbergheim. Als er später selbständiger war, achteten wir darauf, daß er auch in Durchhängephasen dabei blieb. Heute unterstützen wir den Verein als eifrige Konzertbesucher und überzeugte Vereinsanhänger.
Schöne Erinnerungen:
Ein besonderer Moment war, als Horst-Günter Ende 1972 ein gut gebrauchtes, großes Akkordeon erhielt. Daß er mit dieser Morino IV einen Glücksgriff getan hatte, wurde uns erst später klar. Noch heute ist sie sein zuverlässiger musikalischer Begleiter. Mit etwas gemischten Gefühlen ließen wir ihn dann 1975 mit dem Jugendorchester und seinen über 20 "Heranwachsenden" nach Luzern reisen. Der dortige Erfolg beim Wertungsspiel war Auftakt zu einer bis heute andauernden Entwicklung, die meine Frau und ich mit Stolz verfolgen.
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
Ich wünsche der AVP ein erfolgreiches Wirken, um weiterhin einen positiven Beitrag für die Pfungstädter Kultur zu leisten. |
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Thomas, Florian Markus |
| Pfungstadt |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Vereinsmitglied seit Februar 1995. Seit Februar bin ich Teilnehmer der Musikalischen Früherziehung bei der AVP. Dort bringt Sabine Lauterbach mir und noch vielen anderen Kindern bei, wie man sich zur Musik bewegen kann. Aber wir klatschen und tanzen auch dazu oder machen selber Musik mit Klanghölzern und der Triangel und noch vielen anderen Sachen. Später krieg' ich dann auch so ein großes Akkordeon wie der Papa und die Mama.
Schöne Erinnerungen:
Besonders toll ist, daß wir im Mühlbergheim so viel Platz zum Rumrennen haben, von der Bühne springen macht besonders viel Spaß. Ganz schön war die Weihnachtsfeier, weil wir da das Schneemannlied vorgespielt haben. Und anschließend gab's einen Nikolaus und Würstchen. Schön ist auch, wenn wir zuammen mit dem Matthias Hemmje am 1. Mai Fahrrad fahren und mit der Daniela esse ich dann ein Eis.
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
Ich wünsche mir, daß auch die anderen Kinder weiter in der AVP mitmachen und wir zusammen viel Spaß haben. Wenn ich größer bin, will ich auch einmal mit dem Papa in die Toskana fahren. |
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Thomas, Horst-Günter |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Vereinsmitglied seit September 1970. Seit 1977 bin ich Spieler des 1. Orchesters der AVP. Nach anfänglichem Abtasten der "großen Literatur" als Spieler der 1. Stimme, wurde ich anschließend in der 2. Stimme heimisch, wo ich bis heute viele interessante Werke kennenlernen und - soweit das als Laienmusiker möglich ist - erarbeiten durfte. Erste Orchestererfahrung sammelte ich ab 1972 im Jugendorchester. Außerdem bin ich Mitbegründer der Spielgruppe, die vor 20 Jahren als "Sextett" ins Leben gerufen wurde, sich heute als "Ensemble" präsentiert und sich in der aktuellen Besetzung einen festen Platz in der Pfungstädter Kulturszene erworben hat. Als stellvertretender Vorsitzender engagiere ich mich für eine effektive Vereinsverwaltung und versuche zwischen Euphorien, Erwartungen und Frustrationen der Vereinsmitglieder einen Ausgleich herzustellen.
Schöne Erinnerungen:
Etwas ganz besonderes war das Akkordeonfestival 1975 in Luzern, wo ich mit dem Jugendorchester unter der Leitung von Herma Finsterer unter 49 Teilnehmern den 2. Platz in der Hauptstufe erreichte. Herausragend war auch die erste Konzertreise in die Partnerstadt Retford/England 1982 mit dem 1. Orchester unter Leitung von Werner Kirschner. Weitere Konzertreisen nach England (1987 unter Artur Geisel und 1993 unter Lotte Kirschner) sowie internationale Wettbewerbe wie Innsbruck und Bremerhaven bleiben ebenfalls als nicht alltägliche Aktivitäten in Erinnerung.
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
Ich wünsche der AVP eine aktive und erfolgreiche Zukunft mit wirkungsvoller Jugendarbeit und Anerkennung ihrer Leistungen auch beim Pfungstädter Publikum. |
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Thomas, Renate |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Vereinsmitglied seit 1983. Zu einigen Spielern des 1. Orchesters der AVP pflegte ich als Spielerin des Crumstädter Jugendorchesters freundschaftliche Kontakte und kam so gelegentlich nach Pfungstadt. Zuerst saß ich als Zuhörerin bei der Probe des 1. Orchesters lediglich dabei. Bald wurde ich aber zum Mitpielen in der 4. Stimme überredet. Mir gefiel der Zusammenhalt innerhalb der Stimme, die gemeinsamen Ziele und das gemeinsame Nachbereiten der Probe. Ich denke, daß ich mich spätestens seit dem Erwerb einer Morino VS als eine echte Verstärkung des Orchesters sehen darf. Viel Spaß hatte ich auch während meiner Zugehörigkeit zum Sextett, dem die Flexibilität der kleinen Gruppe viele Auftritte ermöglichte. Leider sind viele Spielerinnen und Spieler aus meiner "Einsteigerzeit" nicht mehr dabei, so daß es heute mehr denn je auf jeden einzelnen ankommt.
Schöne Erinnerungen:
Was ich nie vergessen werde: Bei unserer kirchlichen Trauung in der Evangelischen Kirche in Eschollbrücken spielte das 1. Orchester. Unser damaliger Dirigent, der leider viel zu früh verstorbene Werner Kirschner, spielte persönlich mein Solo in der 4. Stimme vom 2. Satz der "Sinfonia in B" von Johann Christian Bach!
Auch an unsere Englandfahrten in die Partnerstadt Retford und nach Worksop denke ich gerne zurück.
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
Ich wünsche dem Verein ein Jubiläumsjahr, das nicht unter einer Häufung von Terminen leidet, und den Orchestern und Ensembles weiterhin viel Erfolg. |
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Wölfel, Heike (Geb. Morhardt) |
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Selbstdarstellung der eigenen Aktivitäten im Verein:
Mitglied seit ca.1969. Im Alter von 8 Jahren Eintritt und Start mit Akkordeon-Stunden, mit ca.12 Jahren in's Jugendorchester, mit ca. 17 Jahren in's 1. Orchester gewechselt, immer Baß gespielt, Ende als aktives Mitglied 1986.
Schöne Erinnerungen:
- Die erste "Luzern-Fahrt" mit dem Jugendorchester und der"Schlafplatz" in der Turnhalle, nächtliche Unternehmungen
- Ostern 1982 die Fahrt des 1. Orchesters nach Retford
- Die Treffen der Gruppe nach den Proben in der "Ratsschänke" waren immer sehr gemütlich.
Wünsche zum Jubiläum und für die zukünftige Arbeit:
Weiterhin viel Erfolg und einen guten Zusammenhalt in den einzelnen Orchestern und untereinander ! |
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| Chronik der Akkordeon-Vereinigung 1936 Pfungstadt e.V. |
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Die Gründung des Vereins erfolgt im Jahr 1936 unter dem Namen "Harmonikaspielring 1936 Pfungstadt" im Lokal "Dornbach" in Pfungstadt. Der Einladung des Gründungsinitiators Albin Baumbach sind etwa 15 bis 20 zukünftige Mitglieder des neuen Vereins gefolgt. Unter ihnen befinden sich unter anderem auch die beiden späteren Vorstandsmitglieder Ludwig Gandenberger und Heinrich Koch, die bis heute Mitglied bzw. Ehrenvorsitzender der Akkordeon-Vereinigung 1936 Pfungstadt e.V. (AVP) sind. In der Gründungsversammlung wird Albin Baumbach zum Vorsitzenden, Heinrich Koch zum Kassierer und Jugendleiter sowie Karl Kohler, ein Neffe von Hermann Schittenhelm, zum musikalischen Leiter gewählt. Die musikalische Arbeit wird daraufhin umgehend mit dem Aufbau eines sogenannten "1. Orchesters" und später auch eines "Jugendorchesters" aufgenommen.
Das erste Konzert des Harmonikaspielringes findet im "Saalbau Vögler" vor ausverkauftem Haus statt. Der Eintrittspreis beträgt 50 Pfennig! Als Solist tritt in diesem Konzert Hermann Schittenhelm und in späteren Konzerten auch Karl Schittenhelm, ein weiterer Neffe des Akkordeonaltmeisters, auf. Der Verein veranstaltet in der Folgezeit regelmäßig zwei Konzerte pro Jahr, ein Frühjahrs- und ein Herbstkonzert. Dabei sind oft Gesangsgruppen wie z.B. die "Spargelfinken" aus Weiterstadt, zu denen man über Heinrich Koch gute Kontakte unterhält, zu Gast.
Gespielt wird im Harmonikaspielring sowie in allen anderen Vereinen der frühen Akkordeonbewegung hauptsächlich auf diatonischen Handharmonikas. Selbst die Baßinstrumente sind dabei diatonischer Natur. Ein solches Baßinstrument existiert heute noch im Verein. Innerhalb des Vereins gibt es zum damaligen Zeitpunkt lediglich zwei Spieler, die das Musizieren auf chromatischen Instrumenten erlernen. Die Ausbildung findet in der damals allgemein üblichen Form eines "chorischen" Gruppenunterrichtes statt, indem mehrere Schüler quasi "unisono" die zu erarbeitenden Stücke spielen.
Die weitere Entwicklung des Vereins in den Jahren vor dem 2. Weltkrieg ist durch ein rasches Wachstum der Mitgliederzahlen geprägt. Man unternimmt darüber hinaus neben der Konzerttätigkeit regelmäßig Vereinsausflüge, die dann beispielsweise mit dem Bus in den "Ourewoald" führen. Dabei werden immer die Musikinstrumente mitgeführt, um auch "auf Fahrt" gemeinsam zu musizieren. Mit dem Ausbruch des Krieges und dem Einzug vieler Mitglieder zum Wehrdienst wird dem Verein dann jedoch sehr rasch die personelle Grundlage entzogen, so daß man ab 1940 gezwungen ist, den Vereinsbetrieb völlig einzustellen.
Nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft ruft Heinrich Koch 1948 den Verein wieder in die Eigenständigkeit und damit auch ins kulturelle Leben Pfungstadts zurück. Auf Druck der Besatzungsverwaltung waren kurz nach Ende des Krieges alle noch existierenden Vereine Pfungstadts in der sogenannten "Gemeinschaft für Leibesübungen" (GfL) zusammengefaßt worden. |
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Die Aktiven des Harmonika-Spielrings im Juli 1949 |
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| Im Laufe der ersten beiden Nachkriegsjahre hatte sich jedoch bei vielen der kulturtreibenden "Sparten" dieses Sportvereins der Wille zur organisatorischen Unabhängigkeit formuliert und Gehör verschafft, so daß sich auch der Harmonkaspielring auf der Generalversammlung der GfL im Jahre 1948 auf Betreiben von Heinrich Koch und einigen weiteren späteren Vorstandsmitgliedern wieder aus dem künstlich erzeugten Großverein herauslösen kann. |
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Das Jugendorchester des Harmonika-Spielrings im Juli 1949 |
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| In einer darauffolgend abgehaltenen Vollversammlung des nun wieder selbständigen Vereins werden Heinrich Koch zum 1. Vorsitzenden, Ludwig Gandenberger zum 2. Vorsitzenden und Albin Baumbach zum musikalischen Leiter gewählt. Der Harmonikaspielring ändert zwischenzeitlich noch einmal seinen Namen in "Volksmusikverein", da sich der Verein mit dem Zither- und Mandolinenclub zusammengeschlossen hat. Jedoch bereits nach sehr kurzer Zeit trennt man sich wieder und der alte Name wird wieder angenommen. Man entschließt sich wenig später, Willi Geisel zur Akkordeonlehrerausbildung an die Hohner-Musikschule nach Trossingen zu "schicken". Dieser wird dann auch nach erfolgreichem Abschluß der Ausbildung und seiner Rückkehr nach Pfungstadt wie versprochen zum musikalischen Leiter gewählt und übernimmt die Ausbildung sowie die Orchesterleitung innerhalb des Harmonikaspielringes. In diesem Zusammenhang ergeben sich mit dem vorherigen musikalischen Leiter Albin Baumbach Unstimmigkeiten und dieser verläßt den Verein und gründet den "Spielkreis Baumbach". Beide Vereine beginnen kurz darauf, stark zu wachsen. Im Harmonikaspielring entwickelt sich die Mitgliederzahl so gut, daß man Mitte der 50er Jahre über 100 Mitglieder in den Reihen des Vereins hat. Bedingt durch die Vielzahl der Schüler übernimmt Heinrich Gerold einen Teil der Jugendausbildung sowie die Leitung des Jugendorchesters des Vereins. |
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Das Harmonikatrio "Kolibri" 1956, Auftritt beim Karnevalsverein Pfungstadt, von rechts nach links: Hermann Herbert, Horst Ruckelshausen, Dr. Rolf Schmitt |
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| 1960 gelingt es dem Spielkreis Baumbach, den in Darmstadt ansässigen Akkordeonlehrer und Orchesterleiter Werner Kirschner für die Leitung des Orchesters zu gewinnen. |
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Das Erste Orchester des Spielkreises Baumbach |
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| Etwa gleichzeitig beginnt auch Margarethe (genannt "Gretel") Baumbach nach erfolgreichem Abschluß einer Ausbildung zur Volksmusiklehrerin damit, in Pfungstadt Akkordeonschüler auszubilden und folgt damit quasi den Fußstapfen ihres Vaters Albin. |
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Das Jugendorchester des Spielkreises Baumbach |
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| Die weitere Entwicklung in den sechziger Jahren beginnt anfänglich mit etwa 20 -25 Orchesterspielern in den Orchestern beider Vereine, ist in der Folgezeit jedoch geprägt durch einen langsamen aber sicheren Rückgang der Spielerzahl in beiden Vereinen. |
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Das Erste Orchester des Harmonika-Spielrings unter Willi Geisel |
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Derartige Probleme verstärken sich so weit, daß in den ersten Orchestern beider Vereine teilweise mit sehr jugendlichen Spieler gearbeitet wird und mit Rücksicht auf diese erstmals Pausen in den Probenablauf eingebaut werden müssen. Darüber hinaus sind z.B. im Harmonikaspielring Spieleraustausche zwischen den Vereinen und Orchestern der Region an der Tagesordnung, um die Spielfähigkeit bei Konzerten und sonstigen Auftritten zu erhalten. Dies gestaltet sich unproblematisch, da man in der Regel unter dem gleichen Orchesterleiter (Willi Geisel) und an den gleichen Repertoires arbeitet und sich auch innerhalb der Vereine Freundschaften entwickeln, die bis in die heutige Zeit Bestand haben. Trotz allem werden auch weiterhin ein bis zwei Konzerte pro Jahr veranstaltet und man nimmt regelmäßig erfolgreich an regionalen und internationalen Wertungsspielen teil.
Am Ende der sechziger Jahre verstärken sich dann jedoch die Abwanderungen im Bereich der jugendlichen Spieler, mit denen man vorher die Orchester immer wieder auffüllen und damit am Leben erhalten konnte, aus mangelndem Interesse der Jugend. Als Konsequenz aus dieser Entwicklung und aufgrund der Tatsache, daß Willi Geisel seine Tätigkeit im Harmonikaspielring im November 1970 beendet, treten kurz darauf die beiden Vereinsvorstände auf Anregung von Werner Kirschner, dem man nun zusätzlich auch noch die Leitung des Harmonikaspielringes angeboten hatte, in Verhandlungen über eine Fusion der beiden Vereine ein. In einer gemeinsamen Vollversammlung im "Gasthaus Adler" einigt man sich schließlich darauf, daß es eine Fusion geben wird und daß der neue Verein "Akkordeon-Vereinigung 1936 Pfungstadt" heißen soll. Werner Kirschner wird gleichzeitig die musikalische Leitung des neuen Orchesters übertragen. Zum ersten Vorsitzenden wird Heinrich Koch und zum 2. Vorsitzenden Gerhard Tippmann gewählt, so daß beide Vereine im neuen Vorstand vertreten sind.
Herma Finsterer, ursprünglich von Albin Baumbach ausgebildet und später eine Schülerin von Werner Kirschner, tritt von diesem Zeitpunkt an die Nachfolge von Willi Geisel in der Jugendausbildung an. Dabei stellt sie die Ausbildungsmethode von Gruppenuntericht auf Einzelausbildung und Zweiergruppen um. Dieses Ausbildungssystem garantiert, obgleich mit größerem zeitlichen und finanziellen Aufwand verbunden, eine gezieltere und damit effizientere Ausbildung. Diese Unterrichtsform wird bis heute im Verein beibehalten. Durch die engagierte und erfolgreiche Arbeit von Herma Finsterer ist der Verein in der Lage, die Krise im Jugendbereich zu bewältigen. 1975 meldet man dann auch mit einem 1. Orchester und einem Jugendorchester von jeweils 20 bis 25 Spielern für die Akkordeonweltfestspiele in Luzern. Neben der zahlenmäßigen Orchesterstärke dokumentieren ein 2. Platz in der Oberstufe und ein 2. Platz in der Hauptstufe das hohe Niveau der musikalischen Arbeit in dieser Periode. Gleichzeitig hat sich die Jugendarbeit so gut weiterentwickelt, daß Herma Finsterer für den Verein erstmals in seiner Geschichte ein drittes Orchester, ein sogenanntes Nachwuchsorchester, ins Leben rufen kann. Die gestiegene Nachfrage nach Akkordeonausbildung wird dadurch aufgefangen, daß Christine Raab, Konzertmeisterin des 1. Orchesters, in der Ausbildung des Vereins tätig wird. Diese Ausbildungstätigkeit führt sie von da an bis zu Ihrem Wiedereintritt ins Berufsleben 1985 mit durchschnittlich 10-14 Schülern weiter.
Der Verein übt über die gesamten 70er Jahre regelmäßig seine gewohnte Konzerttätigkeit mit ein bis zwei Konzerten pro Jahr aus. Höhepunkte innerhalb der Aktivitäten stellen unter anderem die Filmaufnahmen des Jugendorchesters ("Kasatschok") im Rahmen eines Stadtporträts für den Hessentag 1973 in Pfungstadt sowie die Teilnahme des 1. Orchesters an den Aufnahmen zur Pfungstädter Schallplatte "Musikalischer Gruß aus Pfungstadt" dar. Gleichzeitig wächst jedoch, u.a. durch die guten kommunalpolitischen Kontakte Heinrich Kochs, auch die Anzahl der Einladungen zu Auftritten bei anderen Vereinen und Veranstaltungen. Um die Last der steigenden Auftrittsangebote etwas von den Orchestern wegzunehmen und gleichzeitig flexibler auf Terminangebote reagieren zu können, rufen die Spielerinnen Hanni Kreuzer und Christiane Neuber 1976 eine kleine Spielgruppe unter dem Namen "Sextett der Akkordeon-Vereinigung 1936 Pfungstadt" ins Leben. Diese nimmt im Verein in den folgenden 20 Jahren eine Art "Feuerwehrfunktion" für kleinere und kurzfristig anberaumte Auftritte war. Dabei wechseln die Besetzungen dieser Spielgruppe recht häufig. Erst Ende der 80er Jahre erreicht das Ensemble seine bis heute vergleichsweise stabile Zusammensetzung. |
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Auch in Sachen Wertungsspielen ist die AVP in den 70er Jahren unter ihren Orchesterleitern Werner Kirschner und Herma Finsterer sehr aktiv und erfolgreich. Beim "Musikpreis der Stadt Bensheim 1972" erspielt sich das Jugendorchester das Prädikat "sehr gut" in der Hauptstufe und das 1. Orchester erhält die Wertung"ausgezeichnet" verbunden mit dem 2. Platz. 1973 belegt das Jugendorchester den 2. Platz in der Hauptstufe und das 1. Orchester gewinnt die Oberstufe mit dem Prädikat "hervorragend". 1974 erspielen sich Petra Vollweiter ein sehr gut" und Heike Morhard ein "ausgezeichnet" in der Vorstufe des Musikpreises in Bensheim. Ute Mohrhard bekommt die Wertung "gut" und Birgit Hoffmann die Wertung "ausgezeichnet" sowie einen 2. Preis zuerkannt. Beide waren in der Solisten-Hauptstufe angetreten. Das Jugendorchester erstreitet sich in der Hauptstufe genau wie das 1. Orchester in der Oberstufe den 1. Preis mit der Wertung "hervorragend". Ebenfalls im Jahr 1974 erspielen sich Jugendorchester und 1. Orchester einen weiteren 3. Preis in der Hauptstufe sowie einen 1. Preis in der Oberstufe bei den Wertungsspielen in Sulzbach. 1975 gelingt es dem 1. Orchester mit "Aus den vier Winden" von Fritz Stege erneut die Oberstufe in Bensheim zu gewinnen, während sich das Jugendorchester mit einem 3. Platz und dem Prädikat "ausgezeichnet" in der Hauptstufe begnügen muß. 1975 erntet man, wie bereits erwähnt, zwei 2. Plätze bei den Weltfestspielen in Luzern. 1976 tritt nur das Jugendorchester in Bensheim an und erhält in der Hauptstufe mit der "Heiteren Spielmusik" ein "sehr gut". 1978 treten beide Orchester bei den "Heidelberger Harmonikatagen" an. Das Jugendorchester erhält für die "Festliche Ouvertüre" das Prädikat "hervorragend" und einen 3. Preis in der Oberstufe zuerkannt. Das 1. Orchester versucht sich mit der "Dorische Suite" erstmals in der "Kunststufe" und wird mit dem Prädikat "ausgezeichnet" bestätigt. Ebenfalls 1978 erspielen sich beide Orchester mit dem gleichen Wertungsprogramm in Bensheim einen 4. und einen 5. Platz in ihren Stufen und werden beide mit den Prädikat "ausgezeichnet" bewertet. Hanni Kreuzer erspielt sich ein "ausgezeichnet" in der Solowertung. 1979 treten Hanni (Hauptstufe, 1.Preis, "hervorragend") und Martina Rettig (Hauptstufe "ausgezeichnet") mit großem Erfolg in der Solowertung in Bensheim an. Das neugegründete Nachwuchsorchester erhält in der Vorstufe den 3. Preis und das Prädikat "ausgezeichnet" für sein Wertungsstück "Mitternachtsspuk". Das Jugenorchester erreicht den 3. Platz für die "Romanze" von Dobler.
1979 und 1980 veranstaltet die AVP zwei gutbesuchte Fußballturniere, um die Aktivitäten zwischen den Vereinen der Region wieder ein wenig mehr zu beleben. Mit Mannschaften der Akkordeonorchester Crumstadt, Darmstadt, Eberstadt und Pfungstadt entfaltet sich auf dem Sportgelände der FTG Pfungstadt unter den Augen der mitgereisten Fans ein sportliches Spektakel, das alle Teilnehmer begeistert, aber auch diverse Prellungen und Abschürfungen zur Folge hat. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein mit Faßbier und Bratwurst können dann jedoch die Wunden gepflegt werden und es stellt sich ein reges Geplauder zwischen den Orchestermitgliedern ein.
Innerhalb der musikalischen Arbeit erfordert Anfang der achtziger Jahre eine weitere Fluktuationswelle im Verein die erneute Zusammenlegung der drei Orchester. Dabei geht ein Teil des Jugendorchesters im ersten Orchester auf und das Nachwuchsorchester wird zugunsten einer neuen Jugendorchesterformation aufgelöst. Diese vermeintlich konsequente und folgerichtige Entscheidung kostet den Verein in der Folgezeit jedoch noch unerwartet einige weitere Spieler, da die verbleibenden Orchester sich in ihrer neuen Zusammensetzung noch einmal durch diverse Abwanderungen verkleinern. Diese werden im wesentlichen dadurch ausgelöst, daß die Orchester augenscheinlich wieder so groß sind, daß der eine oder andere Spieler sich die Entscheidung zum "Ausstieg" ungleich leichter machen kann als in einem kleineren Ensemble, in dem es auf jeden Spieler ankommt. Noch lange Jahre nach der Vereinigung von drei auf zwei Orchester wird diese Erfahrung zur Grundlage vieler Entscheidungen gegen vergleichbare Fusionen im Verein herangezogen.
Die Stadt Pfungstadt hat sich zwischenzeitlich im Jahr 1979 eine englische Partnerstadt zugelegt. Für die Akkordeon-Vereinigung ist diese Tatsache Grund genug, 1982 erstmals zu einer reinen Konzertreise ins Ausland aufzubrechen. Zusammen mit dem Gesangverein "Volkschor" reist man mit zwei Bussen in die Partnerstadt Retford im mittelenglischen Bassetlaw. Nach einer durch Fährstreiks hervorgerufenen Odyssee durch sämtliche Kanal-Häfen von Hoek von Holland bis Calais in Frankreich erreicht man nach 27 Stunden endlich das Ziel. Dort angekommen erfahren die Pfungstädter Musiker eine überwältigende Gastfreundschaft, die in zahlreiche sehr enge und bis heute gepflegte Freundschaften einmündet. Das Konzert findet vor ausverkauftem Haus statt. Das durch einige Jugendspieler verstärkte 1. Orchester musiziert u.a. mit der "Irischen Suite" ein anspruchsvolles Programm und gewinnt aber auch durch unterhaltsamere Titel wie "Zwischen Don und Wolga" die Zuhörer für sich. Das von dem unbekannten Orchesterklang und der Qualität der musikalischen Darbietung begeisterte Publikum fordert am Ende des Konzertes mit stehenden Ovationen mehrere Zugaben vom Orchester. Vielen Orchesterspielern ist das wohlmeinende Bühnentransparent "Retford Grüsse Pfungstadt", wenn auch grammatikalisch nicht ganz korrekt, als Ausdruck der unkomplizierten Verbundenheit zwischen allen Beteiligten bis heute in bester Erinnerung. |
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Die achtziger Jahre sind in der Folge durch zahlreiche weitere überregionale Aktivitäten des Vereins geprägt. Mit der Premiere des Internationalen Akkordeonfestivals in Innsbruck findet sich 1983 der Anlaß für eine Teilnahme des Crumstädter Jugendorchesters unter Mitwirkung einer Gruppe von Jugendorchesterspielern der AVP unter der Leitung von Herma Finsterer. Das"Joint Venture" kommt zustande, weil beide Gruppen für sich alleine nicht spielfähig gewesen wären. Die Reise und das Wertungsspiel verlaufen erfolgreich. 1985 nimmt die AVP am neu eingerichteten Bezirkstreffen in Bürstadt teil und der Vorstand entschließt sich, zum 50-jährigen Jubiläumsjahr 1986 das Bezirkstreffen nach Pfungstadt zu holen. Dies gelingt auch und das Treffen wird unter guter Beteiligung der Orchester des Bezirkes in der Sport- und Kulturhalle in Pfungstadt durchgeführt. Überhaupt hat sich der Verein für das klassische 50. Jubiläum eine Vielzahl von Aktivitäten vorgenommen. Diese sind nur zu erfüllen, wenn die Arbeit auf mehrere Schultern verteilt werden kann. In der Hauptversammlung wird deshalb eine erste Verjüngung des Vorstandes vorgenommen. Horst-Günther Thomas, der bereits im Jubiläumskommitee an der Vorbereitung der Aktivitäten mitarbeitet, wird zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Matthias Hemmje, bis dato Jugendvertreter und Beisitzer, wird zum Jugendleiter gewählt. Er tritt die Nachfolge von Dr. Rolf Schmitt an, der Position des Jugendleiters seit 1971 über 15 Jahre hinweg bekleidete. Damit wird erstmals die "jüngere Generation" stärker in die Vorstandsarbeit und in die Verantwortung eingebunden. Es gelingt, einen breiten Kreis von Aktiven zur Erfüllung der vielfältigen Aufgaben zu motivieren. Am 20. April 1986 findet in der neu gestalteten Säulenhalle des historischen Rathauses die Akademische Feier zum 50-jährigen Bestehen des Vereins statt. Unter der Schirmherrschaft des Stadtverordnetenvorstehers Prof. Dr. Ralf-R. Lavies werden im mit zahlreichen Urkunden und Pokalen des Vereins geschmückten Saal zahlreiche Mitglieder für verdienstvolle Aktivitäten und langjährige Mitgliedschaften geehrt. Heinrich Koch erhält zu diesem Zeitpunkt die goldene Verdienstnadel des DHV. Anfang Mai reist das 1. Orchester zum Internationalen Akkordeonfestival nach Innsbruck, wo die Jugend sich in der Hauptstufe das Prädikat "sehr gut" und das 1. Orchester sich in der Oberstufe das Prädikat "ausgezeichnet" erspielt. Anfangs gibt es noch etwas lange Gesichter, weil die Unterbringung nicht wie geplant zusammen mit dem befreundeten Crumstädter Jugendorchester im gleichen Hotel, sondern in der nur über schwindelerregende Serpentinen zu erreichenden, auf einer Hochalm gelegenen "Dependance" des Hotels erfolgt. Werner Kirschner gelingt es jedoch, u.a. durch seinen morgendlichen Weckruf" in Form von Musette-Walzern auf den Gängen des "Haus Kristall", die trübe Stimmung zu vertreiben. Die Orchesterfreundschaft zwischen Crumstadt und Pfungstadt erfährt in diesem Jahr durch die Teilnahme beider Orchester am Wettbewerb in Innsbruck sowie durch die legendäre Feier am Abend in "Michels Weinkeller", einem Tonnengewölbe im Hotel des Crumstädter Orchesters, einen positiven Schub. Ende Mai hat die AVP dann erstmals den "Ryton Chorale" aus Retford/Worksop und das "Abbey Youth Theatre" aus Worksop zu Gast. Nach dem Empfang durch die Stadt Pfungstadt geht es zur Probe, denn ein Konzert in der evangelischen Kirche, das vom englischen Partnerchor der AVP gestaltet wird, steht auf dem Programm. Gemeinsame Aktivitäten sind darüber hinaus eine Brauereibesichtigung, eine Fahrt nach Heidelberg und die "Fare-Well"-Party in der Halle des TTC-Eintracht Pfungstadt. Am 28. September findet dann, wie bereits erwähnt, das Bezirkstreffen Hessen-Süd in der Sport- und Kulturhalle unter Teilnahme von 14 Orchestern aus 9 Vereinen statt. Die Gäste erhalten als Erinnerung Notenmappen mit einem Jubilaumsaufkleber der AVP, die zum Teil heute noch bei Orchesterbegegnungen wiederzufinden sind. Als eine Besonderheit bleibt die Aufführung eines Konzertes mit Harfenbegleitung durch die "Akkordeonfreunde Pfungstadt", einer aus der zwischenzeitlich gegründeten Musikschule von Margarethe Settinger (geb. Baumbach) hervorgegangenen Orchesterformation, in Erinnerung. Als kleine Episode am Rande ist zu vermerken, daß aus diesem Grund bereits am Morgen des Treffens ein unbekannter Harfinist mit geschultertem Instrument zur großen Überraschung der Organisatoren an der Rezeption nach seinem Orchester fragt. Erst nach geraumer Zeit des "Herumirrens" kann er dann, durch zwischenzeitlich ebenfalls angereiste Mitglieder seines Orchesters, den Akkordeonfreunden zugeordnet werden. Neben den bereits aufgeführten Aktivitäten präsentiert sich die AVP im Jubilaumsjahr 1986 bei der Akademischen Feier des SV Hahn, beim Chorkonzert der Greiner-Chöre in Eschollbrücken und beim Musikcafé des Stadtjugendringes in Pfungstadt. Den Abschluß der Feierlichkeiten bildet das Jubiläumskonzert am 8. November in der Sport- und Kulturhalle. Das Programm wird vom Jugendorchester, Sextett und 1. Orchester sowie den Gästen vom Gesangverein "Volkschor" 1889 Pfungstadt und dem 1. Orchester aus Crumstadt gestaltet. Nach dem gelungenen Konzert klingt die Jubiläumsfeier mit Tanz und gemütlichem Beisammensein aus.
Leider beendet Werner Kirschner zum Ende des Jubiläumsjahres aufgrund einer Verpflichtung als Dozent an die Musikhochschule in Frankfurt seine Tätigkeit als Orchesterleiter innerhalb der AVP. Er übergibt das Dirigat an den auf seinen Vorschlag hin gewonnenen Kapellmeister Artur Geisel, Sohn des einstigen Orchesterleiters Willi Geisel.
Artur Geisel setzt in den folgenden zwei Jahren konsequent neue Impulse innerhalb der musikalischen Arbeit des 1. Orchesters. Neben den Konzerten des Vereins bildet vor allem die Konzertreise nach Retford und Worksop im Jahr 1987 den Höhepunkt seiner Arbeit. Innerhalb von zwei Konzerten in der "Retford Townhall" und der historischen "Library" von "Welbeck Abbey" kommen neben herkömmlichen Bearbeitungen für Akkordeonorchester aus dem Bereich der anspruchsvollen Unterhaltung (z.B. Auszüge aus Musicals etc.) auch mehrere eigens für das 1. Orchester geschriebene Bearbeitungen aus der Feder Artur Geisels zur Uraufführung. Artur Geisel bearbeitet mit "Pomp and Circumstance" von Edward Elgar, "Folksong" von Benjamin Britton, "Primavera" aus den "Vier Jahreszeiten" von Vivaldi und der "Pulcinella-Suite" von Igor Strawinsky hauptsächlich Originalkompositionen mit umfangreichen Streichersätzen - ein absolutes Novum in der Geschichte des Vereins und auch für die Akkordeonlandschaft insgesamt sehr innovativ. Die musikalischen Ergebnisse dieser Arbeit sowie die angenehme Persönlichkeit des Dirigenten begeistern sowohl das Fachpublikum aus befreundeten Akkordeonorchestern als auch das Pfungstädter Publikum in den Konzerten des Vereins vor heimischer Kulisse. Dabei begibt man sich mit den Konzerten erstmals in die Aula der Friedrich-Ebert-Schule, die sowohl akkustisch wie räumlich einen besonders direkten Kontakt zwischen Orchester und Publikum ermöglicht. |
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Das Erste Orchester 1987 unter Artur Geisel in Retford/England |
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| Die letzte Mitgliederversammlung der 1978 gegründeten "Akkordeonfreunde Pfungstadt" am 25. März 1988 beschließt, diesen Verein nach nur 10-jähriger Existenz wieder aufzulösen. Die Satzung der Akkordeonfreunde sowie Auflagen aus dem Vereinförderungsrecht der Stadt Pfungstadt und des Steuerrechts machen die Übertragung des Vereinvermögens auf eine ebenso gemeinnützige Körperschaft, wie die Akkordeonfreunde es selbst waren, notwendig. In ihrem Auflösungsbeschluß wird dementsprechend festgelegt, daß die Vereinsinstrumente, das Notenmaterial und das vorhandene Geldvermögen auf die AVP zu übertragen ist. In der Vorstandssitzung der AVP am 26.7.1988 informiert Markus Kuhn, damaliger Vorsitzender der Akkordeonfreunde den AVP-Vorstand über den Auflösungsbeschluß seines Vereins. Da seitens der AVP die rechtlichen Voraussetzungen für die Übernahme der Vermögensgegenstände noch nicht vorlagen, unterstützt Markus Kuhn den Vorstand der AVP in der Folgezeit maßgeblich bei der Erlangung der Gemeinnützigkeit. Dazu muß zunächst die Satzung geändert und die Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt herbeigeführt werden. Im Laufe dieser Verhandlungen kann man Markus Kuhn darüber hinaus für eine Mitwirkung als Bassist im 1. Orchester und wenig später auch im Vorstand der AVP gewinnen. Die außerordentliche Mitgliederversammlung am 20.12.1988 beschließt daraufhin eine entsprechende Satzungänderung, worauf auch die steuerrechtliche Anerkennung der Gemeinnützigkeit ohne Probleme erfolgt, so daß die Übertragung des Vereinsvermögens der Akkordeonfreunde auf die AVP danach endgültig vollzogen werden kann. Instrumente, Noten und Geld im Gesamtwert von ca. DM 15.000,- geben der AVP einen wertvollen materiellen und ideellen Impuls, der die kommende Entwicklung erheblich begünstigen wird. Darüber hinaus bringt Markus Kuhn in der Folgezeit in seiner neuen Funktion als Instrumentenwart der AVP das Vereinsinstrumentarium, das hier und da über die Jahrzehnte hinweg gelitten hatte, kontinuierlich auf "Vordermann". In dieser Funktion und als Berater in finanziellen und steuerlichen Fragen ist er bis heute im Vorstand tätig. Ebenfalls neu im Vorstand ist zu diesem Zeitpunkt bereits Thomas Iser tätig. Durch seine Kompetenz als Jurist gelingt es ihm etwa ein Jahr später, die vom Vorstand initiierte und von der Mitgliederversammlung beschlossene Eintragung des Vereins in das Vereinsregister am Amtsgericht Darmstadt reibungslos durchzuführen, so daß der Verein aus steuerlicher und rechtlicher Sicht ab diesem Zeitpunkt endgültig auch eine formale Aufwertung erfährt. |
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Das Erste Orchester 1989 unter Herma Finsterer in Innsbruck |
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| Im Jahr 1988 nimmt das 1. Orchester unter der Leitung von Artur Geisel erfolgreich am Wertungsspiel in Herborn teil und das Sextett wird von Stadtverordnetenvorsteher Prof. Dr. Ralf-Rainer Lavies zur Umrahmung der Feierlichkeiten zum 10-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft nach Retford geschickt. Artur Geisel beendet im Sommer des gleichen Jahres nach nur zwei Jahren seine Tätigkeit aufgrund wachsender Anforderungen innerhalb eines professionellen Engagements für eine Musical-Produktion in Frankfurt. In der Folge übernimmt Herma Finsterer, bisher verantwortlich für die Schülerausbildung sowie die Leitung des Jugend- und des Nachwuchsorchester, auch das 1. Orchester. Gleichzeitig stellt der Vorstand fest, daß die Anzahl der in Ausbildung befindlichen Schüler derart stark gesunken ist, daß die Existenz der Orchester auf Dauer gefährdet ist, sollte es nicht gelingen, die Lücke in der Jugend so schnell wie möglich zu verkleinern bzw. auf Dauer zu schließen. Mit einer ganzen Reihe von Werbeaktionen und sonstigen Maßnahmen wird ab sofort unter der Federführung von Jugendleiter Matthias Hemmje und Schriftführer Horst-Günter Thomas an einer besseren Außendarstellung und an neuen Konzepten der Nachwuchswerbung gearbeitet. Die Maßnahmen zeigen nach und nach Erfolg, so daß Herma Finsterer, auch bedingt durch steigende Schülerzahlen in ihrem Heimatort Crumstadt, bald am Ende Ihrer Ausbildungskapazität angelangt ist. Von Herma Finsterer herangeführt beginnen daraufhin Daniela Cappel, Konzertmeisterin im 1. Orchester, und Gabriele Lang, ebenfalls Spielerin im 1. Orchester, mit der Schülerausbildung, wodurch der Verein sich wieder eine ausreichende Ausbildungskapazität verschafft. Kurz darauf wird auch ein neues Nachwuchsorchester unter der Leitung von Daniela Cappel gegründet, um den neuen Schülern das Spiel in der Gruppe zu ermöglichen und sie dadurch bereits frühzeitig für den Verbleib im Verein und in der Ausbildung zu motivieren. Dieses Nachwuchsorchester existiert bis heute und findet sich derzeit unter der Bezeichnung Jugend-Ensemble" wieder. Unter der Leitung von Herma Finsterer nehmen das 1. Orchester und das Jugendorchester im darauffolgenden Jahr mit der "Ouvertüre über zwei finnische Themen" erfolgreich am 3. Internationalen Akkordeonfestival 1989 in Innsbruck teil. |
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"Musik macht Spaß", das Jugend-Ensemble posiert 1991 für eine Werbeanzeige |
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"Wir machen Musik für Alt und Jung", Mareike Schrenk, Heinrich Koch
und Juliane Kuhn posieren 1991 für eine Werbeanzeige |
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Im Herbst 1990 beendet Herma Finsterer ihre Tätigkeit als Orchesterleiterin und Ausbilderin bei der AVP. In dieser schwierigen Situation gelingt es dem Vorstand, mit Sabine Lauterbach, einer staatlich geprüften Akkordeonlehrerin, die als Schülerin von Martin Reichel aus dem Akkordeonorchester in der SKG Bickenbach hervorging, die Lücke bei den Ausbildern wieder zu schließen. Mit großem Engagement wendet sich Sabine Lauterbach fortan der Schülerausbildung in den Bereichen Melodika und Akkordeon zu. Die Orchesterleitung übernimmt wieder Werner Kirschner, der durch einen Wechsel als Dozent an die neue Akademie für Tonkunst in Darmstadt zeitlich wieder größere Freiräume hat. Das folgende Jahr 1991 ist durch einen Generationswechsel in der Vorstandsspitze des Vereins geprägt.
Auf Vorschlag des Vorstandes wird Matthias Hemmje zum 1. Vorsitzenden und Horst-Günter Thomas zum 2. Vorsitzenden gewählt. Heinrich Koch wird von der Vollversammlung des Vereins in dankbarer Anerkennung seiner Verdienste um den Verein in den 43 Jahren seines Vorsitzes zum Ehrenvorsitzenden gewählt und bleibt dem Vorstand auf diese Art und Weise in beratender Funktion erhalten. Auch der ehemalige zweite Vorsitzende Dieter Schöcker sowie die Rechnerin Hella Alka und der Beisitzer Dr. Rolf Schmitt, selbst ehemals Jugendleiter des Vereins, versichern den neugewählten Vorstand ihrer tatkräftigen Unterstützung in einem in Zukunft stärker durch Aufgabenteilung und Teamwork geprägten Vorstandsarbeit. Mit Daniela Cappel als Jugendleiterin sowie Thomas Iser und Markus Kuhn als weiteren Beisitzern geht damit eine hoffnungsvoll besetzte Führungsmannschaft mit vielschichtigen Kompetenzen und einer großen Einigkeit an die Organisation der zukünftigen Vereinsarbeit. Dies ist umso wichtiger als der Verein gleich im ersten Jahr der neuen Vorstandsbesetzung erheblich unter Druck gerät, denn die Vereinsjahre 1991 und 1992 halten für die Akkordeon-Vereinigung 1936 eine Reihe von weiteren Veränderungen und Rückschlägen bereit, die den Verein in relativ kurzer Abfolge hart treffen sollen. |
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Die schwere Erkrankung des musikalischen Leiters Werner Kirschner und die in der ersten Jahreshälfte geplante Teilnahme am Europäischen Harmonika-Festival" in Bremerhaven bringen den Verein bezüglich der Arbeit des ersten Orchesters in eine Zwangslage. Hatte man doch gerade erst einen Dirigenten und Ausbilderwechsel vollzogen und gehofft, daß wieder eine gewisse Beständigkeit in die musikalische Arbeit einkehrt, so ist es zu diesem Zeitpunkt nur dem spontanen und konsequenten Einsatz von Werner Kirschners Frau Lotte als Orchesterleiterin zu verdanken, daß die erforderliche Ruhe auch tatsächlich gewahrt werden kann. Sie führt das Orchester mit beharrlicher und kompetenter Probenarbeit auf den bevorstehenden Wettbewerb hin. Dieser konnte dann auch mit dem Prädikat "ausgezeichnet" und einem 9. Platz in der Oberstufe abgeschlossen werden. Da sich die Probenarbeit noch weiter auszahlen soll, beschließt man, das Orchester auch noch für die 6. Mannheimer Stadtmeisterschaften Ende Mai zu melden. Der Erfolg bestätigt diese Entscheidung. Das erste Orchester unter dem inzwischen vorübergehend wiedergenesenen Werner Kirschner erspielt sich mit den "Drei Impressionen" in der Oberstufe den 1. Platz mit dem Prädikat "hervorragend". Auch der Solist Marco Paukert erspielt sich im Rahmen dieses Wettbewerbes mit dem Prädikat "sehr gut" und einem 5. Platz in der Oberstufe einen achtbaren Erfolg.
Zwischenzeitlich hat sich auch das Duo Daniela Cappel und Gabriele Lang mit dem Prädikat "hervorragend" in der höchsten Spielklasse (der sogenannten Kunststufe") den Sieg im Landesentscheid Hessen des Deutschen-Akkordeon-Musikpreises 1991 gesichert. Sie qualifizieren sich damit automatisch für die Teilnahme am Bundeswettbewerb im Juli in Baden-Baden. Dort erspielt man sich vor den zu sehr früher Stunde noch etwas müden Ohren der Jury und einer kleinen mitgereisten "Fangemeinde" den 7. Platz und das Prädikat "ausgezeichnet". Die guten Leistungen veranlassen die Stadt Pfungstadt, dem Orchester, den Solisten und den Vorstandsmitgliedern Dr. Rolf und Helga Schmitt, sowie Ludwig Gandenberger und Philipp Liebig (diese für über 25 Jahre ehrenamtliche Vorstandstätigkeit) im Rahmen eines vom Orchester umrahmten Ehrungsabends im November noch einmal ausdrücklich zu danken. Vereinsintern werden parallel zu den schon erwähnten Aktivitäten noch einige weitere Vorhaben realisiert. Bei einem Grillfest am Moorhaus, das trotz personeller und wettermäßiger Schwierigkeiten stattfindet, können die Akkordeonschüler und deren Eltern gemeinsam mit den Orchestern einen geselligen Nachmittag verbringen. Die in diesem Rahmen nach acht Jahren erstmals wieder durchgeführte Rallye durch das Pfungstädter Moor findet besonders bei der Jugend großen Anklang.
Mit durch Urlaubszeiten hervorgerufenen personellen Problemen, haben die Orchester und Spielgruppen kurz darauf in ihrer Vorbereitung auf das für den Buß- und Bettag angesetzte Herbstkonzert ebenfalls große Probleme. Diese steigern sich derart, daß für kurze Zeit sogar das gesamte Konzert in Frage steht. In einer gemeinsamen Anstrengung gelingt es dennoch ein Programm auf die Beine zu stellen, das an Publikumswirksamkeit und musikalischer Qualität denen der Vorjahre zumindest ebenbürtig, wenn nicht sogar überlegen ist. Durch neue gezielte Werbemaßnahmen und nicht zuletzt durch die Vorverkaufsaktivitäten der Orchesterspieler, wird das Herbstkonzert in der mehr als ausverkauften Aula der Fr.-Ebert-Schule zu einem herausragenden Ereignis im ansonsten seit langer Zeit schwierigsten Vereinsjahr. Der positive Eindruck spiegelt sich auch in den Kommentaren befreundeter Orchestermusiker und -leiter sowie in der Berichterstattung der Presse wieder. Seitens des Vorstandes hofft man, damit auch für die Zukunft endlich den für den Verein seit langem hinderlichen Knoten des mangelnden Publikumsinteresses in Pfungstadt gebrochen zu haben.
Seinen Ausklang findet das Vereinsjahr 1991 im Dezember mit dem traditionellen Schülervorspiel und der Jahresabschlußfeier. Dabei können sich die Mitglieder und Gäste erstmals von der qualifizierten Ausbildungsarbeit überzeugen, die von dem neuen Ausbilderteam Sabine Lauterbach, Daniela Cappel und Gabriele Lang in den vergangenen Jahren geleistet wurde. Trotz des guten Ausbildungsstandes läßt sich jedoch nicht verkennen, daß gerade der Bereich der Jugendarbeit auch in Zukunft die konzentrierte Aufmerksamkeit des Vereins erfordert. Man verzeichnet zwar einen leichten Aufwärtstrend, aber die Schülerzahlen im Bereich von etwas über zwanzig können langfristig nicht als ausreichend angesehen werden. Dies gilt umso mehr, als hohe Abgangsraten in allen Altersstufen der musikalischen Ausbildung mittlerweile als normal erkannt worden sind.
Das Vereinsjahr 1992 beginnt für die Akkordeon-Vereinigung 1936 Pfungstadt durch den Tod von Werner Kirschner, der einem Rückschlag seiner schweren Krankheit erliegt, mit einem sehr schmerzlichen Verlust. Werner Kirschner hat über mehrere Jahrzehnte in hervorragender Weise die musikalischen Geschicke der Akkordeon-Vereinigung 1936 und davor des Spielkreises Baumbach gelenkt. Auch während der Zeit, in der er nicht direkt und aktiv in der musikalischen Leitung des Vereins tätig war, stand er dem Verein immer unterstützend und beratend zur Seite. Neben seinen sonstigen Verpflichtungen bestand zur Akkordeon-Vereinigung und den Spielern ihrer Orchester in der Regel ein ausgeprägt freundschaftliches, von Idealismus geprägtes und in vielen Fällen sehr enges Verhältnis. Der Tod des langjährigen musikalischen Leiters, Beraters und Freundes überschattet in ganz besonderer Weise die Arbeit des ersten Orchesters unter der Leitung seiner Frau Lotte Kirschner, das sich zu diesem Zeitpunkt gerade auf die Wertungsspiele in Innsbruck vorbereitet. In Übereinstimmung mit Lotte, Wolfgang und Michael Kirschner wird von Orchester und Vorstand beschlossen, im Sinne von Werner Kirschner zu handeln und in Innsbruck zum Wettbewerb anzutreten. Während der restlichen Vorbereitung und der Durchführung der Fahrt entwickelt sich ein Schulterschlußeffekt zwischen Dirigentin und Orchester, der wohl beiden Seiten bei der Überwindung dieser schwierigen Phase sehr hilft. Frau Kirschner folgt daraufhin auch der Bitte von Vorstand und Orchester und tritt die Nachfolge ihres Mannes in der musikalischen Leitung des 1. Orchesters an. |
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Das Ensemble nach Innsbruck 1992, von links nach rechts: Martina Andreae,
Gabriele Lang, Daniela Cappel-Hemmje, Markus Kuhn, Matthias Hemmje |
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Bei den Wertungsspielen in Innsbruck erspielt sich das 1. Orchester in der Oberstufe das Prädikat "sehr gut" und das Jugendorchester erhält ein "gut" in der Hauptstufe. Zum Jugendorchester ist hinzuzufügen, daß es sich, trotz der dünnen Personaldecke von nur 9 Spielern, in seinem ersten internationalen Wettbewerb wacker schlägt" und sich auch während der gesamten Reise sehr gut in die Orchestergemeinschaft integriert. Das Ensemble belegte mit dem Prädikat "hervorragend" überraschend den 3. Platz in der Oberstufe der Spielgruppen. Die positive Entwicklung der beiden Spielgruppen läßt sich auch in den nächsten Jahren kontinuierlich weiterverfolgen. Wegen des gut gefüllten Terminplanes für die zweite Jahreshälfte wird in diesem Jahr zum ersten mal auch während der Sommerferien geprobt. Auch wenn nicht alle Proben gut besetzt sind, so kann jedoch nur auf diese Weise sichergestellt werden, daß der Programmwechsel, der zwischen diversen Unterhaltungsterminen in der ersten Jahreshälfte und dem Musikpreis der Stadt Bensheim im September erforderlich wird, bewältigt werden kann. In Bensheim erreicht das 1. Orchester in der Oberstufe den vierten Platz mit dem Prädikat "ausgezeichnet" und das Sextett erspielt sich in der offenen Spielgruppenwertung ebenfalls das Prädikat "ausgezeichnet". Die beiden Solisten Marco Paukert und Dirk Raab erspielen sich in der Oberstufe MIII bzw. MII jeweils das Prädikat "sehr gut". Daniela Cappel und Gabriele Lang erreichen mit dem Prädikat "ausgezeichnet" den Sieg in der Kunstufe für Duos und verfehlten nur knapp die Erlangung des Musikpreis der Stadt Bensheim. Für die Akkordeon-Vereinigung ist dies eine ausgezeichnete Bilanz. Zwischenzeitlich findet im August auch das alljährliche Grillfest statt. Hierbei springen erstmals Mitglieder des Jugendorchesters tatkräftig in die Bresche des durch die Urlaubszeit personell geschwächten Vorstandes. Das Sextett umrahmt am 7. November den Kultur- und Ehrenabend der Stadt Pfungstadt und am 20. November die akademische Feier zum 20-jährigen Jubiläum des Stadtverordnetenvorstehers Prof. Ralf-Rainer Lavies. In Zusammenarbeit mit dem Volkschor findet auf Initiative von Matthias Hemmje am 29. November 1992 in der ev. Kirche das 1. Pfungstädter Adventskonzert statt. Bei der sehr guten Besucherzahl von ca. 350-400 Zuschauern wird eine Spende von DM 1000,- für Brot für die Welt eingespielt. Im Konzertprogramm aktiv sind seitens der Akkordeon-Vereinigung 1936 das 1. Orchester, das Sextett sowie das Jugendensemble. Die Stadt Pfungstadt erklärte sich nachfolgend aufgrund der guten Resonanz der Pilotveranstaltung bereit, das Konzert in Zukunft als Mitveranstalter zu unterstützen und zum Pfungstädter Adventskonzert aufzuwerten, sofern sich weitere Musikvereine und Gruppierungen zu einer Teilnahme entschließen. Der Jahresabschluß 1992 findet am 22. Dezember mit einem Schülervorspiel und anschließendem gemütlichen Beisammensein im Mühlbergheim statt.
Für den Bereich der Schülerausbildung im Jahr 1992 ist zu bemerken, daß es dem Verein aufgrund verstärkter Öffentlichkeitsarbeit im Bereich der Nachwuchsarbeit gelingt, die Anzahl der Neuanmeldungen deutlich zu erhöhen. Im Mai 1992 wird ein neues Nachwuchsorchester (das heutige Schülerorchester) unter der Leitung von Daniela Cappel-Hemmje ins Leben gerufen. Der Nachwuchswerbung gilt also auch weiterhin die konzentrierte Aufmerksamkeit des Vorstandes, denn trotz steigender Neuanmeldungen ist die Schüleranzahl aufgrund einiger Abmeldungen in der zweiten Jahreshälfte nur leicht angestiegen. Man rechnet sich jedoch aus, daß bei gleichbleibender Anzahl der jährlichen Neuanmeldungen auf diesem Niveau, mittelfristig mit einem langsamen aber kontinuierlichen Ansteigen der durchschnittlichen Schülerzahlen zu rechnen ist. In diesem Sinne erhofft sich der Verein, daß besonders die Anzeigenserien in der Pfungstädter Woche" ihre Wirkung auch im Jahr 1993 behalten. Um die Hemmschwelle für eine Neuanmeldung weiter herabzusetzen, wird der Leihinstrumentenbestand von 11 auf 16 Instrumente erhöht. Wie der Bericht des Instrumentenwartes Markus Kuhn ausweist, werden dabei hauptsächlich kostengünstige Gebrauchtinstrumente erworben. Mit sechzehn Instrumenten wird somit eine aus Sicht des Vereins notwendige aber auch ausreichende Kapazität geschaffen, mit welcher man sich in die Lage versetzt hat, den Großteil der Neuanfänger in der Anfangsphase mit einem Leihinstrument auszustatten. Wie den Jahresberichten des Vorstandes zu entnehmen ist, hat sich auch die generelle Anzahl der Vereinsaktivitäten seit Anfang der neunziger Jahre stark erhöht. Der neue Vorstand des Vereins versucht deshalb in den ersten beiden Jahren seiner Tätigkeit verstärkt einen festen Rhythmus in das Vereinsjahr der Akkordeon-Vereinigung 1936 zu bringen, um durch die dabei auftretenden Routineeffekte die anfallenden Arbeiten mit geringerem Zeitaufwand durchführen zu können. Aufgrund der wachsenden eigenverantwortlicher Mitarbeit einiger Mitglieder, ist der Verein auch in der Folge in der Lage die organisatorischen Arbeiten zu bewältigen, obwohl man dabei teilweise an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit stößt.
Das Vereinsjahr 1993 beginnt nach der Winterpause mit dem normalen Proben- und Unterrichtsbetrieb. Im Februar 1993 richtet die Akkordeon-Vereinigung 1936 erstmals einen DHV-Workshop Jazz-Rock-Pop unter der Leitung von Wolfgang Ruß aus. Am Wochenende des 13. und 14. Februar führt der Komponist und Dozent am Hohner Konservatorium in Trossingen 60 Teilnehmer aus ganz Hessen in die Grundlagen der musikalischen Stilrichtungen Jazz, Rock und Pop (JRP) ein. Der ursprünglich eintägig geplante Kurs stößt auf so großes Interesse, daß die Planung um einen zweiten Kurs am Sonntag erweitert werden muß, um alle Teilnehmer aufnehmen zu können. Das Jugend-Ensemble übernimmt die Durchführung der Kuchen- und Getränketheke, so daß sowohl das leibliche Wohl der Teilnehmer als auch das finanzielle Wohlergehen der Jugendensemblekasse in gleichem Maße von den Kuchenspenden der AVP-Mitglieder profitieren können. Beide Kurse lieferten sehr gute Ergebnisse und die hochmotivierten Teilnehmer fordern nachdrücklich eine Fortsetzung zum frühestmöglichen Zeitpunkt. Die Initiative der AVP wird auch seitens des Deutschen Harmonika Verbandes (DHV), zu dessen Vorsitzenden Matthias Hemmje zwischenzeitlich für die 28 Mitgliedsvereine des Bezirks Hessen-Süd gewählt wurde, begrüßt und eine Fortsetzung geht in Planung. Eine erstrebenswerte Perspektive wird vom Vorstand der AVP darin erkannt, daß die Lehrgänge in Pfungstadt zu einer festen Einrichtung werden. Neben der inhaltlichen Notwendigkeit solcher Lehrgänge stellt man darüber hinaus fest, daß der Verein durch derartige Veranstaltungen zahlreiche Kontakte innerhalb der hessischen Akkordeonszene sowie zum DHV knüpfen und pflegen kann, die ihm selbst aber auch der gesamten Akkordeonszene im hessischen Raum in der Zukunft zu Gute kommen werden.
Bevor es jedoch zu einer Fortsetzung der Lehrgänge kommt, findet am 14. April das Frühjahrskonzert in der ausverkauften Aula der Friedrich-Ebert-Schule statt. 1. Orchester, Ensemble, Jugend-Ensemble sowie erstmals auch das neugegründete Nachwuchsorchester unter der Leitung von Daniela Cappel präsentieren sich in ausgezeichneter Spiellaune. |
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Teilnehmer am ersten Jazz-, Rock-, Pop-Workshop 1993 |
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Das Erste Orchester beim Frühjahrskonzert 1993 unter Lotte Kirschner |
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Im Nachgang zu der erfolgreichen Veranstaltung wird jedoch auch beschlossen, aufgrund der erheblichen Belastung und Risiken durch den Tribühnenauf- und -abbau in der Aula, das nächste Konzert im Jahr 1994 wieder einmal in der bis dahin renovierten Sport- und Kultur-Halle durchzuführen. Am 10. Juli umrahmt das Ensemble eine Ehrungsfeier des Heimat- und Verkehrsvereins in der Säulenhalle und am 26. und 27. findet erstmals ein Ensemble-Probewochenende in Reichelsheim statt, denn die bevorstehende 3. Konzertreise nach England wirft Ihre Schatten voraus.
Ensemble, Jugend-Ensemble und Nachwuchsorchester proben an zwei Tagen insgesamt 14 Stunden und trotzdem kommt der unterhaltsame Teil in Form einer Nachtwanderung nicht zu kurz. Die positive Resonanz aller Teilnehmer und die Effektivität der Proben, empfehlen die Durchführung eines Probewochenende in dieser Besetzung auch für die kommenden Jahre nachdrücklich. Ein besseres Kennenlernen und auch der Zusammenhalt innerhalb der Spielgruppen und der gesamten Vereinsjugend, wird durch derartige Probewochenenden sehr gefördert. |
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Das Nachwuchsorchester beim Probewochenende 1993 in Reichelsheim |
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Von 8.-11. Juli steht dann der erste Höhepunkt des Vereinsjahres 1993 auf dem Programm. 1. Orchester, Ensemble und erstmals auch das Jugendensemble fahren gemeinsam auf Konzertreise zum englischen Partnerverein, dem "Ryton Choral" in Retford/Worksop. Obwohl zwei der drei geplanten Open-Air-Konzerte wegen Regens ausfallen müssen, entschädigt das Gala-Konzert in der Retford-Townhall alle Teilnehmer vollständig. Die Spielgruppen und Orchester bieten unter dem Eindruck des begeisterten Publikums eine großartige Unterhaltung. Daß dies trotz einer extrem reduzierten "Reise-Besetzung" möglich wird, spricht für den gewachsenen Zusammenhalt der Spieler im Orchester in den schwierigen Jahren zuvor. Der derart gewachsene Teamgeist ermöglicht es den Spielern, sich mit hohem persönlichen Einsatz auf ein gemeinsames Ziel hin zu konzentrieren. Diese hohe Einsatzbereitschaft zeichnet den Verein auch in der Folgezeit aus. Die Gastfreundschaft der englischen Gastgeber und Freunde sowie der offiziellen Repräsentanten der beiden Gemeinden muß an dieser Stelle genauso erwähnt werden, wie die vorbildliche Disziplin und Hilfsbereitschaft der Vereinsjugend während der gesamten Reise.
Im August finden dann zwei weitere JRP-Lehrgänge statt. Erneut nehmen 70 Teilnehmer aus ganz Hessen an einem Grund- und einem Aufbaulehrgang teil. Das erste Orchester probt in den Sommerferien viermal und kompensierte damit die Probeausfälle durch Urlaub außerhalb der Ferien. Diese Vorgehensweise wird im Nachgang positiv eingeschätzt. Von einer grundsätzlichen Aufhebung der Sommerpause will man jedoch absehen. Vielmehr beschließt man in jedem Jahr neu abzuwägen, wie lange die Sommerpause mit Rücksicht auf Urlaubspläne und Veranstaltungskalender sein sollte. Damit schaffen sich die Orchester und Spielgruppen ein Mittel zur flexibleren Zeitplanung in der langfristigen Probenarbeit. |
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Kurzfristig wird das Ensemble vom 2.-5. September von der Stadt Pfungstadt auf Betreiben von Bürgermeister Horst Baier in die neue Partnerstadt Figline Valdarno in der Toscana verschickt". Das abendliche Serenadenkonzert vor 300 Zuschauern auf den Tribünen der zentralen Piazza und die vorbildliche Betreuung durch die Stadtverwaltung bleiben den Teilnehmern genauso in Erinnerung, wie die landschaftlichen Eindrücke dieses "Intensivkurses Östereich-Italien-Schweiz in drei Tagen und vier Nächten". Auch hier schreibt sich der Vorstand eine Umsetzung der Erfahrungen und damit eine Wiederholung der Reise mit einer größeren Gruppe des Vereins auf die Fahnen. Am 6. Oktober vertritt das Ensemble die Stadt Pfungstadt beim Besuch der Kultur- und Sportkommision des Deutschen Städtetages im Festsaal der Brauerei und am 3. Oktober bereicherte ein ähnlicher Auftritt das Gemeindefest der ev. Kirchengemeinde, in deren Räumen mittlerweile beide Ensembles ein Ausweichquartier für die immer zahlreicheren Proben gefunden haben. Der Ensemblekreis wird in der Folgezeit durch Ersatzspieler wegen Urlaubs- und Babypausen so sehr erweitert, daß zum Jahresende endgültig ein weiteres Ensemble gegründet wird, um allen Interessenten eine dauerhafte Spielmöglichkeit in einem Ensemble zu verschaffen.
Das 1. Ensemble nimmt am 30. Oktober am Rudolph-Würthner-Pokal in der Kunststufe teil. In der weitgehend professionellen Konkurrenz erspielte sich die Laiengruppe einen hervorragenden 10. Platz mit dem Prädikat "ausgezeichnet". Dieser Erfolg belegt die Qualität der musikalischen Arbeit. Beim Ehrenabend der Stadt Pfungstadt eröffnete das 1. Orchester unter Lotte Kirschner das musikalische Programm und im Anschluß werden 25 Mitglieder der AVP für herausragende musikalische Leistungen im Jahr 1992 geehrt. Das 2. Ensemble umrahmt am Vormittag darauf die Ehrungsfeiern des SV Hahn im Bürgerzentrum. In den verbleibenden knapp vier Wochen Zeit bereitet man sich auf das Adventskonzert am 1. Advent in der evangelischen Kirche vor. Mit diesem Konzert, das1992 zum ersten mal mit dem Gesangverein Volkschor durchführt wurde, gelingt es endgültig ein gemeinsames Adventskonzert aller Pfungstädter Musikvereine unter Förderung der Stadt und einer inhaltlichen Federführung der beteiligten Musikgruppen zu etablieren. Das Publikum in der vollbesetzten Kirche belohnte alle Teilnehmer für Ihre Initiative und das Gitarrenkonzert von Vivaldi stellte für das 1. Orchester ein gelungenes Experiment dar, mit dem Lotte Kirschner erfolgreich musikalisches Neuland betritt. Das Jugendensemble demonstriert während des Konzertes eine gestiegene technische und musikalische Leistungsfähigkeit. Am 13. Dezember spielen die beiden Ensembles noch einmal auf dem Pfungstädter Weihnachtsmarkt und die Jahresabschlußfeier am 22. Dezember beschließt das Vereinsjahr.
Die Aktivitäten des Vereins wachsen in der Folge weiter. Es wird mehr geprobt, es gibt mehr Spielgruppen, die durchschnittliche Zahl der Schüler steigt genauso wie die Zahl der Vereinsveranstaltungen die intern, in der Stadt Pfungstadt und im Verband durchgeführt werden. Die AVP ist auf dem besten Wege, sich zu einer festen Größe im Bewußtsein der Pfungstädter zu entwickeln. Der Vorstand erkennt und fördert dies als wichtig und notwendig, denn nur dadurch kann sich auch der Aufbau des Nachwuchses weiter verbessern. Daß dafür auch mehr zu leisten ist, haben die Mitglieder des Vereins zu akzeptieren gelernt, denn sie werden jetzt nach und nach immer öfter durch Erfolge und besondere Erlebnisse belohnt, die den hohen Einsatz rechtfertigen. Trotzdem nimmt man sich vor, die gewachsenen Aufgaben noch besser innerhalb des Vereins auf möglichst viele Schultern zu verteilen, damit niemand ausbrennt. Der Vorstand fordert die Vereinsmitglieder in diesem Sinne immer wieder auf, im Rahmen ihrer Möglichkeiten Engagement einzubringen und vor allem auch mitzudenken und dadurch die Entwicklung des Vereins voranzutreiben. |
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Schülerorchester, Jugendensemble sowie 1. und 2. Ensemble,
Probewochenende 1994, Burg Rodenstein |
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| Im Jahr 1994 schließt sich ein weiterer sehr voller Terminplan an. Im April sind Aufnahmen für die neue Pfungstädter Schallplatte angesetzt (Orchester: "Irische Suite", Ensemble: "Barbier von Sevilla, Ouvertüre") und es wird auch wieder ein JRP-Lehrgangswochenende mit 80 insgesamt Teilnehmern abgehalten. Ein weiteres Workshop-Wochenende mit 40 Teilnehmern folgt mit einem Abschlußkonzert am Sonntag den 20. Februar. Ab 1. März beginnt die neu ins Programm aufgenommene "Musikalische Früherziehung" unter der Leitung von Sabine Lauterbach im Mühlbergheim. Dieses Angebot schließt eine Lücke, die sich zwischenzeitlich in Pfungstadt aufgetan hatte und verschafft dem Verein gleichzeitig potentiellen Spieler-Nachwuchs, was für eine positive Gesamtentwicklung nach wie vor unabdingbar ist. Dies wird in eindeutiger Weise durch weiterhin positive Entwicklung der Schüler- und Mitgliederzahlen im Jahresbericht des zweiten Vorsitzenden Horst-Günter Thomas belegt. Im April und Juni 1994 werden wieder Probewochenenden mit den Ensembles und dem ersten Orchester durchgeführt. Das Duo Cappel/Lang erspielt sich erneut den 1. Platz beim Landesentscheid Hessen zum Deutschen Akkordeonmusikpreis. Beim anschließenden Bundeswettbewerb in Baden-Baden belegt man einen hervorragenden 3. Platz in der Duo-Kunststufe. Ein Konzert und die Teilnahme an den Wertungspielen in Bensheim, bei dem das Orchester mit einem 1. Platz in der Kunststufe, das Ensemble mit einem 3. Platz in der Kunststufe und das Jugendensemble mit einem 1. Platz in der Ensemble Hauptstufe erfolgreich sind, beschließen neben dem Kinderkonzert der Stadt Pfungstadt, an dem 8 Schüler der AVP teilnehmen, den ersten Teil des Jahres, bevor die Ensembles Ende August zu einem neuerlichen Konzert in die Toskana fahren. |
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Das Duo Daniela Cappel-Hemmje und Gabriele Lang, Deutscher Akkordeonmusikpreis 1994 |
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Das Jugendensemble 1994, von links nach rechts: Tanja Maierhöfer, Daniela Cappel-Hemmje,
Melanie Kindler, Nina Steinhoff, Marco Paukert, Dirk Raab, Jennifer Cappel, Torsten Klanitz |
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Weiterhin wird im Oktober ein ausverkauftes Kammerkonzert mit dem "Akkordeonensemble Wolfgang Wagner", der Pianistin Heidrun Miller, den Akkordeonsolisten Ulrike Viel (Weilburg) und Dirk Raab (AVP) sowie dem Ensemble der AVP in der Säulenhalle des Historischen Rathauses veranstaltet. Ebenfalls im Oktober findet mit der ersten "Musikwerkstatt Hans Boll" eine erfolgreiche Premiere eines neuen überregionalen Lehrganges im Angebot der AVP statt. Auch das Adventskonzert steht wieder im Programm.
Bezüglich des Instrumentariums und der sonstigen betrieblichen Ausstattung des Vereins wird eine langsame und aus finanzieller Sicht gesunde technische Aktualisierung und Vervollständigung im Bereich der Elektronien und Verstärkeranlagen sowie bei den Leihinstrumenten weiterbetrieben. Die Investitionen kommen im wesentlichen der Jugendarbeit und der Orchesterausstattung zugute. Aber auch hier ist noch einiges zu verbessern. Dies gilt insbesondere im Leihinstrumente-, Baß-, Orff- und Percussionbereich. Die entsprechenden Anschaffungen werden für die Folgejahre geplant. Zu diesem Zeitpunkt steht der Verein in den wichtigsten Bereichen (Nachwuchsförderung und Jugendarbeit, Ausbildung, Orchesterarbeit, Veranstaltungsbetrieb und Öffentlichkeitsarbeit) endlich wieder auf einer relativ gesunden Basis, die es nun auszubauen gilt. Die Bereitschaft zur Zusammenarbeit und das gute zwischenmenschliche Klima innerhalb des Vereins sind dafür Vorraussetzungen, die bei allen Mitgliedern in steigendem Maße registriert werden. Durch Engagement und eigenverantwortliches Arbeiten verschafft man sich auch in der Folge immer wieder die Freiräume, die es dem Vorstand, der musikalischen Leitung und den Mitgliedern erlauben, in der Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten Ansatzpunkte für Verbesserungen und neue Impulse zur Weiterentwicklung des Vereines zu finden. |
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Das Vereinsjahr 1995 beginnt nach der Winterpause mit dem normalen Proben- und Unterrichtsbetrieb. Am 22. Januar nehmen viele der Schüler und Mitglieder am alljährlichen Eislaufen teil. Am 18. und 19. Februar führt die Akkordeon-Vereinigung zwei Fortbildungslehrgänge zu den Themen "Jazz-Rock-Pop" und "Neue Literatur" durch. Die Teilnehmerzahlen sind auch im dritten Jahr zufriedenstellend. Am 20. Februar findet die Jahreshauptversammlung statt und der Vorstand wurde entlastet und weitestgehend unverändert wiedergewählt. Von 10.-12. März richtet der Verein mit dem Jazz-Rock-Pop-Weekend einen weiteren DHV-Lehrgang aus. Zum "Internationalen Akkordeonfestival" in Innsbruck reist - entgegen der Planung - nur das Ensemble. Mit einem sechsten Platz und dem Prädikat "hervorragend" etabliert es sich dort endgültig in der Kunststufe. Der kurzfristige Rücktritt des Jugendensembles macht sich im nachhinein nicht bezahlt, denn die Ensemble-Oberstufe ist so schwach besetzt, daß eine hervorragende Plazierung sehr wahrscheinlich gewesen wäre. Das erste Orchester wie das Jugendensemble haben ihre ursprüngliche Teilnahme in Innsbruck zugunsten einer Konzertteilnahme beim "Riedstädter Liederabend" im Mai in Erfelden und der 3. Konzertreise in die Toskana zurückgezogen. Anstelle des Wettbewerbs in Innsbruck, nahm das Orchester am "Musikpreis der Stadt Untergrombach" teil. Trotz diverser Probleme reicht es noch zu einem 3. Platz mit dem Prädikat "hervorragend". Auch in Untergrombach kann das Jugendensemble nicht antreten, da es überraschender Weise keine Ensemblewertung gibt. Der Ausfall des Wertungsspieles in Innsbruck schmerzte damit doppelt, da das Jugend-Ensemble nun in der ersten Jahreshälfte keinen Zieltermin in Sachen Wertungsspiele mehr hat.
Am 18. Juni findet das Jahreskonzert in der Halle des TTC-Eintracht Pfungstadt statt. Das Konzert stellte die seit Jahren beste Leistung aller beteiligten Gruppen dar. Der Besuch gestaltet sich aufgrund eines guten Vorverkaufes zufriedenstellend. Im Juni und Juli hat die AVP dann noch zwei weitere Termine. Zwölf der Nachwuchsakkordeonisten des Vereins nehmen am "Städtischen Kinderkonzert" teil. Dieses Forum ist sehr öffentlichkeitswirksam und bietet den Schülern ein großes Erfolgserlebnis. Als letzten Termin vor der Sommerpause gelingt es dem Verein, ein Konzert mit dem amerikanischen Akkordeonsolisten Frank Marocco in der Säulenhalle zu organisieren. Dieses Konzert stellte einen Höhepunkt in Sachen Veranstaltungen mit professionellem Charakter dar und man nimmt sich vor, einmal im Jahr professionelle und prominente Akkordeonisten nach Pfungstadt einzuladen. Dabei tritt auch die Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Pfungstadt sehr positiv zu Tage. Im laufenden 60. Jubiläumsjahr wird der Verein eine vergleichbare Veranstaltung mit Christiane Lüder innerhalb der Pfungstädter Musiktage betreuen. Derartige Konzerte geben den Mitgliedern und Freunden, aber vor allem dem Nachwuchs innerhalb des Vereins die Gelegenheit, die absolute Spitze im Bereich des Akkordeons hautnah zu erleben und sich davon motivieren zu lassen. In den Sommerferien 1995 wird im Hinblick auf die Termine in der zweiten Jahreshälfte teilweise "durchgeprobt". Zwar müssen das erste Orchester und das Jugendensemble die geplante Toskana-Reise in das Jahr 1996 verschieben, weil das Theater in Figline nicht rechtzeitig fertig wird, jedoch entschließt man sich im Ensemble und Jugendensemble, zumindest einen "OpenAir"-Termin in Italien wahrzunehmen. Dies gelingt mit einer schönen Veranstaltung auf dem Marktplatz in Figline. Unter Flutlicht und auf einer eigens aufgebauten Tribüne zeigt besonders das Jugendensemble eine erfreuliche Routine und empfiehlt sich für das Galakonzert im "Teatro Garibaldi" im Jubiläumsjahr. Im September führt der Verein dann den vierten und letzten DHV-Lehrgang im Jahr 1995 durch. Die Musikwerkstatt mit Hans Boll wird bereits zum zweiten mal ein voller Erfolg und auch das Abschlußkonzert ist gut besucht.
Motiviert durch diesen Konzertbesuch meldete sich in der Folgezeit der Komponist und Arrangeur Arthur Heyme als Vereinsmitglied bei der AVP an und arbeitet an Werken für Akkordeonorchester, welche das Orchester und die Ensembles des Vereins uraufführen sollen. Damit geht ein lang gehegter Wunsch des Vorstandes nach einem Komponisten und Arrangeur innerhalb des Vereins in Erfüllung. Das Orchester und die musikalische Leitung können an der Zusammenarbeit mit Herrn Heyme wachsen und gleichzeitig der Akkordeonszene neue Werke eröffnen. Nach einer gewissen Eingewöhnungsphase funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Komponist und musikalischer Leitung sehr gut. Die Vereinsführung und die musikalische Leitung bemühen sich nach Kräften, diese Aktivität zu fördern und zu unterstützen, wo immer dies notwendig scheint. Auch das Orchester erkennt die Chance und arbeitet mit Eifer und Geduld an der Umsetzung des musikalisch anspruchsvollen Projektes "Musique Legère". Das erste der Heyme-Werke wird in den beiden Konzerten im Mai 1996 am Muttertag Pfungstadt und nur wenige Tage später im Gala-Konzert im "Teatro Garibaldi" in Figline zur Ur-Aufführung kommen.
Am 28. und 29. Oktober 1995 absolviert das erste Orchester ein Probewochenende im Mühlbergheim, um sich auf den Deutschen Orchesterwettbewerb im November vorzubereiten. Nachdem man sich intensiv vorbereitet hatte, konnte man mit einem dritten Platz, einer Option auf den Bundeswettbewerb und dem Prädikat "hervorragend" sehr zufrieden sein. Gleichzeitig zeigen sich viele Experten und Freunde des Orchesters positiv überrascht über die dargebotene Leistung. Der Grund liegt neben der guten Arbeit der musikalischen Leitung auch in einer sehr guten Zeitplanung seitens des Vorstandes in Zusammenarbeit mit der musikalischen Leitung. Diese sieht neuerdings mehrere Aufbautermine bei kleineren Konzerten und ein Probewochenende im direkten Vorfeld von wichtigen Terminen vor, da nur Auftritte echte Vorbereitungsziele darstellen und gleichzeitig die notwendige Routine liefern. Auf diese Art und Weise kann ein Stück über einen gesunden Zeitraum reifen und das Orchester vermeidet weitestgehend unnötige "Torschlußhektik". Ebenfalls im Oktober 1995 verläßt nach einjähriger Dienstzeit der zwischenzeitlich neu verpflichtete Ausbilder Wolfgang Wagner den Verein wieder, um eine Anstellung an einer Kreismusikschule anzunehmen. Die dadurch ausgelösten Probleme im Bereich der Ausbildungskapazität werden durch den Einsatz von Marco Paukert und Dirk Raab als neue Ausbilder ausgeräumt. Gegenüber der früher verfolgten Strategie, möglichst nur professionelle Ausbilder zu verpflichten, mußte der Verein erkennen, daß diese einerseits nicht beliebig verfügbar sind und daß der eigene Nachwuchs auf der anderen Seite auch eine faire Chance in der Ausbildung verdient. Man beschließt, die neuen Ausbilder, wo immer möglich, durch Fortbildungsmaßnahmen auf Verbands- und musikakademischer Ebene zu fördern, um sie und die Qualität ihrer Arbeit als wichtiges Standbein für die Zukunft des Vereins zu sichern. Im Bereich der musikalischen Früherziehung und der Akkordeonausbildung hat der Verein weiterhin eine stabile Zuwachsrate. Die Einführung eines Mitglieder-Meldewesens und eine verbesserte elektronische Mitgliederverwaltung sowie ein elektronischer Beitragseinzug sollen darüber hinaus im Bereich der Organisation dafür sorgen, daß sich der Verein in Zukunft nach außen und innen wirtschaftlich und organisatorisch beweglicher und transparenter verhalten kann. Am 19. November 1995 beteiligt sich das erste Orchester auf Einladung am Jubiläumskonzert der Akkordeonfreunde Flörsheim und am ersten Advent nehmen die beiden Ensembles und das Schülerorchester am Adventskonzert teil. Ein weiterer Auftritt auf dem Weihnachtsmarkt vervollständigt das Vereinsprogramm des letzten Jahres. Die Weihnachtsfeier findet zum Jahresabschluß wie immer am letzten Dienstag vor Weihnachten im Mühlbergheim statt. |
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